Hygienemaßnahmen

Schutz- und Hygienekonzept der Markthallen München (MHM)

Schutz- und Hygienekonzept der Markthallen München (MHM)

Hygienemaßnahmen für die Lebensmittelmärkte

Die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, in der jeweils gültigen Fassung, sieht u.a. für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe (mit Kundenverkehr) sowie für Märkte und die Gastronomie die Pflicht vor, ein Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten.

Ansprechpartner für das Thema Infektionsschutz in den MHM (Schäftlarnstraße 10, 81371 München) ist der Pandemiebeauftragte Herr Michael Hohler (Telefon: 089/233-38541)

Geltungsbereich: Die MHM sind Betreiber der Betriebsteile Großmarkt, Schlacht- und Viehhof und Lebensmittelmärkte. Das vorliegende Infektionsschutzkonzept gilt für die öffentlichen Bereiche sämtlicher Betriebsteile.

Abgrenzung: Die ansässigen Unternehmen, insbesondere Händler_innen und die Gastronomie, sind verpflichtet für ihre jeweiligen Geschäftsbereiche ein Infektionsschutzkonzept auf Grundlage der geltenden Vorgaben in Eigenregie zu erstellen und zu dokumentieren. Das jeweilige Konzept ist den MHM bzw. der Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzuzeigen und/oder auszuhändigen. Die jeweilige Unternehmensleitung hat die Einhaltung ihres Konzeptes selbstständig zu überwachen und festgestellte Verstöße unverzüglich abzustellen. Ansprechpartner_innen sind zu benennen.

Zum Schutz aller Nutzer_innen der Betriebsteile der MHM vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19-Virus verpflichtet sich die MHM die nachfolgenden Infektionsschutzgrundsätze und -regeln einzuhalten:

  • Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten. Wo die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, wird empfohlen, eine mindestens medizinische Gesichtsmaske zu tragen.
  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen, einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und ähnlichem, gilt hingegen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard (Maskenpflicht). Die Maskenpflicht gilt u.a. nicht
    • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören,
    • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt und
    • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist
    • sowie aus sonstigen zwingenden Gründen.

 

Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen. Auf die sonstigen entsprechenden Befreiungstatbestände von der Maskenpflicht in der Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung wird hingewiesen.

  • Alle Nutzer_innen werden angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Persönliche Berührungen sind zu unterlassen.
  • Auf eine ausreichende Handhygiene ist zu achten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) empfehlen nach wie vor neben dem hygienischen Händewaschen eine Hust- und Nies-Etikette.
  • Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr hat der_die Betreiber_in sicherzustellen, dass zum einen grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kund_innen eingehalten werden kann und zum anderen die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kund_innen nicht höher als ein Kunde je 10 m² ist.
  • Überschreitet die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 1.000 gilt hingegen im Rahmen der „regionalen Hotspot-Lockdown-Regelung“, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kund_innen nicht höher als ein_e Kund_in je 20 m² sein darf. Die Kreisverwaltungsbehörde gibt diesen Sachverhalt entsprechend bekannt.
  • Für die Verkaufshallen in der Großmarkthalle gilt: Eine Beschränkung des Zuganges bzw. des Aufenthaltes für Kund_innen in den Verkaufshallen I-IV der Großmarkthalle ist nicht erforderlich, da sich zu Spitzenzeiten in diesem Gesamtobjekt gleichzeitig weniger als 600 bzw. 300 Kund_innen befinden und die Fläche der Verkaufshallen I-IV 6.000 m² (300 x 20 m²) übersteigt. Da die Maximalauslastung zu keiner Zeit erreicht wird, ist eine Zugangskontrolle zu den Allgemeinflächen nicht notwendig.
  • In den allgemeinen Verkehrsbereichen ist eine Flächendesinfektion nicht vorgesehen. Händedesinfektionsmittel werden, soweit dies erforderlich ist, zur Verfügung gestellt.
  • Soweit notwendig und vorhanden ist das jeweils vorgegebene, bekanntgemachte und ausgeschilderte Zugangs- und Wegekonzept für die öffentlichen bzw. Handels-Bereiche strikt zu beachten. Dies ist von allen Nutzer_innen entsprechend anzuwenden.
  • In geschlossenen Räumen ist auf eine ausreichende Belüftung zu achten.
  • Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote, die nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen, ist nur unter der Voraussetzung gestattet, dass lediglich Besucher, die geimpft oder genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, Zugang erhalten (2G-Regelung) und der Betreiber den 2G-Status durch wirksame Zugangskontrollen samt Identifikationsfeststellung in Bezug auf die Einzelperson überprüft.

Auf die sonstigen Ausnahmetatbestände von der 2-Regelung wird verwiesen (u.a. keine Impfmöglichkeit aufgrund per ärztlichem Zeugnis im Original nachgewiesen medizinischen Gründen).

Zum täglichen Bedarf gehört insbesondere der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte sowie der Großhandel.

Zu Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe besteht für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen keine begründete Zugangsbeschränkung. Dies gilt jedoch nicht für die Gastronomie; auf die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben wird diesbezüglich verwiesen.

  • Gemäß 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG), in der jeweils gültigen Fassung, gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) in allen Betrieben, unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten, und in allen Branchen (auch im Handel). Der G-Nachweis ist für das Betreten von Arbeitsstätten notwendig und ist von dem_der Arbeitgeber_in beim Zutritt zur Arbeitsstätte zu kontrollieren. Der Nachweis ist an jedem Arbeitstag erforderlich und ist nicht auf geschlossene Räume beschränkt.
  • Es ist verboten, Obst und Gemüse, z.B. für eine Testung, zu berühren.
  • Für den Viktualienmarkt gilt täglich von 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr ein Alkoholkonsumverbot. An Silvester und Neujahr gilt dieses Verbot durchgehend vom 31.12.2021, 11 Uhr, bis 01.01.2022, 23 Uhr. Im Außenbereich von Gaststätten (z.B. Schanigärten) ist der Alkoholkonsum während der Öffnungszeiten erlaubt.
  • Ein Ausschluss vom Besuch der Betriebsteile der MHM gilt für
    • Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen (nicht anzuwenden auf medizinisches oder pflegerisches Personal mit geschütztem Kontakt zu COVID-19 Patienten) und/ oder
    • Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische (die Atmung betreffende) Symptome jeder Schwere) oder
    • Personen, die der oben beschrieben Maskenpflicht nicht nachkommen oder
    • Personen, die, falls zutreffend, nicht der 2G-Regelung entsprechen oder
    • Beschäftigte betriebsansässiger Firmen, die keinen gültigen 3G-Nachweis vorlegen können.
  • Die Nutzer_innen sind gehalten, sich regelmäßig über die aktuellen Gesetzesvorgaben in dieser Thematik zu informieren. Auch wird über Aushänge zu betrieblichen Vorgaben an geeigneten Stellen auf dem Betriebsgelände informiert.
  • Zuwiderhandlungen gegen die Satzung über die Benutzung der Markthallen München der Landeshauptstadt München (Markthallen-Satzung), in der jeweils gültigen Fassung, werden von den MHM kontrolliert, dokumentiert und sanktioniert. Das Hausrecht wird entsprechend ausgeübt.
  • Für die Beschäftigten der Landeshauptstadt München gelten zudem die Vorgaben der städtischen Dienstanweisung Corona, in der jeweils gültigen Fassung.
  • Im Übrigen gelten zudem alle einschlägigen Regelwerke zum Infektionsschutz.

Dieses Schutz- und Hygienekonzept tritt ab sofort in Kraft und ersetzt die Fassung vom 08.12.2021.