Umbau Domagkstraße
Das Baureferat baut die Domagkstraße zwischen Ungererstraße und Gertrud-Grunow-Straße radentscheidskonform für mehr Verkehrssicherheit um.
Baustelleninformation
Das Baureferat (Tiefbau) baut die Domagkstraße gemäß Stadtratsbeschluss radentscheidskonform um. Wesentliches Ziel ist es, die Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr weiter zu erhöhen.
In der Domagkstraße zwischen Leopoldstraße und Ungererstraße (siehe Karte) legt das Baureferat abschnittsweise beidseitig bauliche Radwege an und baut die Gehwege aus. Um dies zu ermöglichen, entfallen die längsseitigen Parkplätze. Auf Höhe des Zaunwegs schafft das Baureferat eine neue Querungsmöglichkeit mit Mittelinsel für den Fußverkehr. Die Bushaltestellen entlang der Strecke werden barrierefrei ausgebaut und mit Wartehäuschen versehen. Darüber hinaus saniert das Baureferat die Straßenbeleuchtung und erneuert die Ampelanlagen. Lieferzonen werden neu geordnet, Taxistandplätze verlegt und E-Ladepunkte an einem nahegelegenen Standort ersetzt.
Bauablauf 2026
Ab Dienstag, 7. April beginnt das Baureferat mit dem Umbau im Abschnitt zwischen Ungererstraße und Walter-Gropius-Straße (Südseite der Domagkstraße). Während der ersten Bauphase wird die Fahrbahn verengt, der Autoverkehr bleibt jedoch in beide Richtungen möglich. Zufußgehende werden auf die gegenüberliegende Straßenseite geleitet. Für den Radverkehr bestehen zunächst keine Einschränkungen.
Ab Montag, 20. April, wird der östliche Teil der Domagkstraße ab der Walter-Gropius-Straße in Richtung Ungererstraße als Einbahnstraße geführt. Der Autoverkehr in Fahrtrichtung Ingolstädter Straße wird über den Frankfurter Ring, die Schenkendorfstraße und die Leopoldstraße abgeleitet.
Der Radverkehr in Fahrtrichtung Ingolstädter Straße wird über die Ungererstraße, die Echinger Straße, die Grünecker Straße und die Walter-Gropius-Straße zurück auf die Domagkstraße geleitet.
Ab diesem Zeitpunkt werden auch die Buslinien 50, 150 und N40 in Fahrtrichtung Ingolstädter Straße über die Ungererstraße, die Schenkendorfstraße, die Lyonel-Feininger-Straße und die Walter-Gropius-Straße umgeleitet. Während der Einbahnregelung Fahrtrichtung Ost (Richtung Ungererstraße) ist eine Behelfshaltestelle „Zaunweg“ aufrecht. Die Haltestelle „Alte Heide“ der Buslinie 50 und N40 in Fahrtrichtung Johanneskirchen wird auf die östliche Seite der Ungererstraße verlegt. Zusätzlich werden Ersatzhaltestellen an der Lyonel-Feininger-Straße/Mies-van-der-Rohe-Straße sowie in der Walter-Gropius-Straße auf Höhe Ludwig-Hilberseimer-Straße eingerichtet. Die ausgeschilderten Umleitungsstrecken und Ersatzhaltestellen werden vor Ort ausgeschildert.
Vor kurzzeitigen nächtlichen Sperrungen im Zuge des Kreuzungsumbaus informieren wir Sie vor Ort. Während der Bauzeit ist in den jeweiligen Abschnitten das Parken nicht möglich. Zu- und Abfahrten zu den anliegenden Grundstücken sind eingeschränkt gewährleistet.
Bauzeit
Die Arbeiten zwischen Ungerer- und Gertrud-Grunow-Straße beginnen voraussichtlich am 7. April 2026 und enden voraussichtlich am 23. Dezember 2026.
Ausblick
Im Jahr 2027 folgt der Abschnitt zwischen Gertrud-Grunow- bis voraussichtlich Weimarer Straße. 2028 folgt der Abschnitt zwischen Weimarer bis Leopoldstraße.
Kontakt
Bei Fragen zur Baumaßnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Bauleitung vor Ort
Ingenieurbüro Färber
Telefon: 0179 2 95 85 31
Baureferat Tiefbau Oberbauleitung
E-Mail: oberbauleitung.tiefbau@muenchen.de
Projektinformation
Das Baureferat beginnt am 7. April mit dem Umbau der circa 1,5 Kilometer langen Domagkstraße, die Leopold- und Ungererstraße verbindet und die Parkstadt Schwabing erschließt. Wesentliches Ziel des Umbaus ist es, die Sicherheit und den Komfort für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen deutlich zu erhöhen. Grundlage der Maßnahme ist das vom Mobilitätsreferat entwickelte Raumaufteilungs-Konzept. Auf dieser Basis hat das Baureferat die Ausführungsplanung erarbeitet.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Mit dem Umbau der Domagkstraße erhöhen wir die Sicherheit und den Komfort für alle, die hier zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus unterwegs sind. Wer die bisherige Infrastruktur vor Ort kennt, der weiß, dass schmale Fuß- und Radverkehrsanlagen dem aktuellen Mobilitätsverhalten und wachsenden Radverkehrsaufkommen nicht mehr angemessen sind. Breitere Gehwege, sichere Radwege und neue barrierefreie Haltestellen tragen fortan zur deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation bei.“
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Die Domagkstraße ist als Teil des Äußeren Radlrings eine für den Radverkehr wichtige und viel befahrene Verbindung zwischen der Parkstadt Schwabing und dem Domagkpark sowie dem Englischen Garten. Bisher war der Radverkehr hier abschnittsweise auf der Fahrbahn bei Tempo 50 oder auch auf einem schmalen Gehweg, der für den Radverkehr freigegeben ist, unterwegs. Ich freue mich, dass durch den Umbau zukünftig der Rad- und Fußverkehr jeweils eine eigene Verkehrsfläche zur Verfügung hat und es so zu weniger Konflikten kommt. Zusätzlich werden auch die angrenzende großen Kreuzungsbereiche an der Leopold- und an der Ungererstraße übersichtlicher und damit sicherer gestaltet.“
Das Baureferat (Tiefbau) legt zwischen Leopoldstraße und Ungererstraße beidseitig bauliche Radwege an und baut die Gehwege aus. Auf den Streckenabschnitten zwischen den Kreuzungen werden die Radwegbreiten überwiegend 2,5 Metern betragen. Ein 50 Zentimeter breiter Sicherheitsstreifen trennt den Radverkehr vom Autoverkehr. Das Konzept des Mobilitätsreferats sieht für Fußgänger*innen auf Höhe des Zaunwegs eine neue sichere Querungsmöglichkeit mit Mittelinsel vor. Die Bushaltestellen entlang der Strecke werden barrierefrei ausgebaut und mit Wartehäuschen versehen. Darüber hinaus saniert das Baureferat die Straßenbeleuchtung und erneuert die Ampelanlagen. Lieferzonen werden neu geordnet, Taxistandplätze verlegt und E-Ladepunkte an einem nahegelegenen Standort ersetzt.
Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise. 2026 beginnt das Baureferat zunächst mit dem Umbau zwischen Ungererstraße und Walter-Gropius-Straße. Danach folgt der Abschnitt bis zur Gertrud-Grunow-Straße. 2027 wird voraussichtlich bis zur Weimarer Straße weitergebaut, 2028 folgt der letzte Abschnitt bis zur Leopoldstraße. Das Gesamtprojekt soll voraussichtlich Mitte 2028 abgeschlossen sein.
Der Bezirksausschuss, der Behindertenbeirat sowie der Städtische Beraterkreis Barrierefreies Planen und Bauen haben den Planungen zugestimmt. Das Baureferat hat den Radentscheid München bei den Planungen beteiligt. Die Projektkosten liegen bei 16,695 Millionen Euro und werden aus der Nahmobilitätspauschale finanziert.
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 2,68 Millionen Euro.
Förderung