Corona-Infoportal München

Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Impfungen, Testmöglichkeiten und geltenden Regelungen in der Landeshauptstadt

Corona-Zahlen für München

Für München wurden am Samstag, 28. Januar, vom Robert Koch-Institut (RKI) 145 neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 710.540 Infektionen und 2.479 Todesfälle bestätigt (corona.rki.de -> Landkreise -> SK München).

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 62,8 (Stand 28.1.), das entspricht 934 neu gemeldeten Fällen in den letzten sieben Tagen.

Hinweis: Die aktuellen Fälle vom Wochenende bzw. Feiertag werden erst am jeweils folgenden Werktag erfasst und erscheinen somit erst am darauffolgenden Werktag in der Statistik.

Derzeit (Stand 27.1.) sind in den Münchner Krankenhäusern 289 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 25 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 8 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC). Das sind im Vergleich zur Vorwoche (20.1.) -46 Coronabetten.

Hinweis: Die Münchner Krankenhäuser haben einen überörtlichen Versorgungsauftrag, sodass dort auch Patient*innen aus dem Umland und darüber hinaus behandelt werden. Die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern kann über das DIVI-Intensivregister abgerufen werden.

Weitere Corona-Daten für München stellt das RKI-Dashboard (-> Landkreise -> SK München) zur Verfügung. Darüber hinausgehende Indikatoren finden sich beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie im Pandemieradar und Impf-Dashboard des RKI.

Corona-Regeln für München

Es gelten die Schutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz (IfSG) und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV).

> Öffentliche Verkehrsmittel
> Arztpraxen, Krankenhäuser und weitere medizinische Einrichtungen
> Weitere Einrichtungen
> Schutzmaßnahmen / Regelungen für Infizierte

Öffentliche Verkehrsmittel

Im öffentlichen Fernverkehr mit Bus und Bahn gilt bundesweit noch bis einschließlich 1. Februar FFP2-Maskenpflicht (medizinische Masken für 6- bis 14-Jährige und Personal). Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Im öffentlichen Personennahverkehr wird empfohlen, eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Arztpraxen, Krankenhäuser und weitere medizinische Einrichtungen

Bundesweit gilt FFP2-Maskenpflicht in folgenden medizinischen Einrichtungen:

  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen und Praxen aller Heilberufler*innen
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren und Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden

Bundesweit gilt FFP2-Maskenpflicht verbunden mit einer Testnachweispflicht in folgenden medizinischen Einrichtungen:

  • Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen

Die Testnachweise können durch einen Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder ggf. durch einen Selbsttest vor Ort unter Aufsicht erbracht werden.

Von dieser Testpflicht befreit sind Kinder bis zum 6. Geburtstag und noch nicht eingeschulte Kinder sowie Personen beim Betreten einer heilpädagogischen Tagesstätte.

Weitere Einrichtungen

In Bereichen der Münchner Stadtverwaltung mit erhöhtem Parteiverkehr (z.B. KVR, Sozialreferat) wird das Tragen einer Maske empfohlen.

In Obdachlosen- und Flüchtlingseinrichtungen gilt bayernweit Maskenpflicht (FFP2-Maske oder OP-Maske).

Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Tragepflicht jeweils befreit.

Informationen und Regelungen für Infizierte

Für positiv auf das Coronavirus Getestete gelten folgende verpflichtende Schutzmaßnahmen:

  • Maskenpflicht (mindestens medizinischer Mund-Nasen-Schutz) für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Empfohlen wird das Tragen einer FFP2-Maske. Die Maskenpflicht gilt nicht in der eigenen Wohnung, sie gilt nicht im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, oder in Innenräumen, in denen sich keine anderen Personen aufhalten.
  • Betretungsverbot für Besucherinnen und Besucher von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Ausnahmen gelten für heilpädagogische Tagesstätten.  
  • Tätigkeitsverbot für in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen Beschäftigte, Betreiber und ehrenamtlich Tätige. Das Tätigkeitsverbot gilt nicht in heilpädagogischen Tagesstätten sowie für Beschäftigte, Betreiber und ehrenamtlich Tätige von Krankenhäusern, von Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, von voll- und teilstationären Einrichtungen zur Unterbringung und Betreuung behinderter Menschen sowie von Rettungsdiensten, soweit die oben genannten Personen jeweils in Bereichen ohne vulnerable Personen eingesetzt sind.
  • Tätigkeits- und Betretungsverbote in großen Gemeinschaftsunterkünften (zum Beispiel Obdachlosenunterkünften, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber, Justizvollzugsanstalten) für Beschäftigte, Betreiber, ehrenamtlich Tätige sowie Besucherinnen und Besucher.

Der Zeitraum der Maßnahmen beginnt mit Erhalt des positiven Testergebnisses, dauert mindestens 5 Tage und endet, wenn für mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht oder spätestens nach Ablauf von 10 Tagen.

Darüber hinaus wird positiv getesteten Personen empfohlen, sich freiwillig in Selbstisolation zu begeben, ihrer beruflichen Tätigkeit, soweit möglich, von der eigenen Wohnung aus nachzugehen, unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und auf den Besuch öffentlicher Veranstaltungen sowie der Gastronomie zu verzichten.

Soll ich Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen?

Positive Testbefunde werden dem Gesundheitsamt direkt von den Laboren bzw. Teststellen übermittelt. Sie werden jedoch gebeten, dem Gesundheitsamt ergänzend weitere Angaben zu Ihrer Person zukommen zu lassen (> muenchen.de/ipdaten).

Die Isolationspflicht wurde am 15.11.2022 gesetzlich beendet. Für die Anordnung der Isolation bis zu einschließlich diesem Tag reicht – auch zur Vorlage beim Arbeitgeber – der Nachweis des positiven Testergebnisses (PoC-Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) aus, der Ihnen von der Teststelle ausgehändigt oder zugeschickt wurde.

Wenn Sie dennoch eine Bestätigung über einen vor dem 15.11.2022 liegenden Isolationszeitraum benötigen, füllen Sie bitte das Online-Formular zur > Anforderung einer Isolationsbestätigung aus. Isolationsbestätigungen, die über dieses Datum hinausreichen, werden nicht ausgestellt.

Testmöglichkeiten in München

Einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests haben (nach der Testverordnung des Bundes )

  • Besucher*innen und Behandelte oder Bewohner*innen in unter anderem folgenden Einrichtungen:
    • Krankenhäuser, Entbindungseinrichtungen,

    • Tageskliniken, Einrichtungen für ambulante Operationen, Dialysezentren,

    • Rehabilitationseinrichtungen,

    • stationäre Pflegeeinrichtungen,

    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen,

    • ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe,

    • Gemeinschaftsunterkünfte

    • ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung

  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind,
  • pflegende Angehörige.

Die kostenlosen Bürgertests können in teilnehmenden Apotheken , beauftragten privaten Testzentren oder im städtischen Testzentrum im Rathaus am Marienplatz (im ehemaligen Sport Münzinger - Öffnungszeiten & Terminbuchung ) durchgeführt werden.

Im städtischen Testzentrum im Rathaus am Marienplatz (ehemaliger Sport Münzinger) werden kostenlose PCR-Tests ausschließlich nach der Testverordnung des Bundes angeboten. Dies betrifft beispielsweise PCR-Testungen als Bestätigungsdiagnostik nach positivem Selbst- oder Schnelltest.

Bei einer PCR-Testung symptomatischer Patient*innen, die im Rahmen der Diagnostik einer Erkrankung über den Hausarzt erfolgt, kann eine Abrechnung gegenüber der Krankenkasse erfolgen (bei privat Versicherten sind ggf. vertraglich vereinbarte Selbstbehalte zu beachten).

Weitergehende Informationen zu Corona-Tests und den zu erbringenden Nachweisen finden Sie in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Corona-Impfungen in München

Sie können sich und andere am effektivsten gegen die Folgen einer Corona-Infektion schützen, indem Sie Ihren eigenen Impfschutz herstellen und aufrechterhalten. Eine Auffrischungsimpfung verstärkt den Schutz vor einer schweren Erkrankung noch einmal deutlich gegenüber der Grundimmunisierung.

Die kommunalen Impfzentren in Bayern wurden Ende 2022 geschlossen. Seit 1. Januar 2023 ist die Corona-Schutzimpfung nur noch bei niedergelassenen Haus- und Fachärzt*innen und teilnehmenden Apotheken erhältlich.

Umfangreiche Informationen zur Corona-Impfung (z.B. zu den verschiedenen Impfstoffen und zum aktuell geltenden Impfschema) finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die niedergelassenen Haus- und Fachärzt*innen und die teilnehmenden Apotheken unterstützen Sie auch bei ihrer individuellen Impfentscheidung. Bei Fragen zur Impfung berät auch die Impfsprechstunde des Gesundheitsreferats kostenfrei jeweils Montag bis Freitag von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 089 233-66907.

Falls Sie einen Nachweis über Ihre Corona-Impfungen in einem kommunalen Impfzentrum benötigen (z. B. bei Verlust des Impfausweises), können Sie sich bis 28.2.2023 an das Impfarchiv des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden. Schicken Sie bitte Ihr unterschriebenes Anliegen mit vollständigen Angaben (kompletter Vor- und Nachname, Ihre aktuelle gültige Meldeadresse, Ihr Geburtsdatum, Anschrift zum Zeitpunkt der Impfung, idealerweise: Impfdatum und Impfzentrum) an:
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Impfarchiv, Schweinauer Hauptstr. 80, 90441 Nürnberg oder per Mail an  impfarchiv-auskunft@lgl.bayern.de
Sollten Ihre Daten im digitalen Impfarchiv hinterlegt sein, wird Ihnen ein schriftlicher Impfnachweis postalisch ausschließlich an Ihre aktuelle Meldeadresse übersandt. Das Impfarchiv kann nur Auskünfte zu COVID19-Impfungen der Bayerischen Impfzentren erteilen. Impfungen bei Haus- und Betriebsärzten sowie sonstigen niedergelassenen Ärzten und Kliniken sind nicht im Impfarchiv gespeichert.

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine erhalten kostenlose Corona-Schutzimpfungen bei Hausärzt*innen und Apotheken. Personen, die eine Impfserie mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten haben, können vier Wochen nach der letzten Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Біженці з України можуть отримати безкоштовні щеплення від коронавірусу у лікарів загальної практики та в аптеках. Ті, хто раніше вже отримав щеплення вакциною, яку не було допущено в ЄС, наразі мають змогу отримати щеплення вакциною, що допущена в ЄС, за умови, що з моменту останнього щеплення вже пройшло чотири тижні. Ви можете знайти більше інформації за посиланням.

Verhaltensregeln und -tipps

Bitte isolieren Sie sich selbst zu Hause und meiden Sie auch den Kontakt zu den anderen Haushaltsangehörigen. Achten Sie auch zu Hause auf die strenge Einhaltung der Hygieneregeln.

Bitte melden Sie sich telefonisch beim Hausarzt oder wählen Sie, außerhalb der Sprechstunden, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116 117.

In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Das Coronavirus wird hauptsächlich über Tröpfchen und Aerosole übertragen, die von infizierten Personen beim Husten und Niesen, aber auch beim Atmen, Sprechen und Singen freigesetzt werden. In geschlossenen Räumen erhöht sich die Ansteckungsgefahr.

Um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen, ist es deshalb wichtig, die AHA+L-Regeln einzuhalten:

  • Abstand halten: Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen senkt das Risiko einer Ansteckung. Das gilt besonders in Innenräumen, wie beispielsweise beim Einkaufen.
  • Hygiene beachten: Befolgen Sie die Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie für gründliches Händewaschen.
  • Im Alltag Maske tragen: Es ist weiterhin sinnvoll, in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, eine Maske zu tragen. Auch im Freien z. B. bei großen Menschenansammlungen oder wenn Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher einhalten können, senkt das Tragen einer Maske das Ansteckungsrisiko.
  • + Lüften: In geschlossenen Innenräumen zusätzlich wichtig: Lüften Sie in regelmäßigen Abständen für einige Minuten.

Außerdem können Sie die Corona-Warn-App nutzen: Die App benachrichtigt Sie, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren.

Einreisebestimmungen

Aktuelle Informationen für Reisende finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

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