Corona-Infoportal München

Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Impfungen, Testmöglichkeiten und geltenden Regelungen in der Landeshauptstadt

Aktuelle Informationen

Corona-Zahlen für München

Das LGL übermittelt derzeit an Wochenenden und Feiertagen keine Fallzahlen mehr an das RKI. Die aktuellen Fälle vom Wochenende bzw. Feiertag werden deshalb erst am jeweils folgenden Werktag erfasst und erscheinen somit erst am darauffolgenden Werktag in der Statistik.

Für München wurden für Freitag, 24. Juni, vom Robert Koch-Institut (RKI) 1.420 neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 547.177 Infektionen und 2.043 Todesfälle bestätigt (corona.rki.de -> Landkreise -> SK München).

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 573,4 (Stand 25.6.), das entspricht 8.534 neu gemeldeten Fällen in den letzten sieben Tagen.

Aufgrund technischer Probleme kann das Statistische Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik
(corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast ) derzeit keine Reproduktionszahl für München bzw. Bayern ausweisen.

Derzeit (Stand 24.6.) sind in den Münchner Krankenhäusern 234 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 22 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 8 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC). Das sind im Vergleich zum Freitag der Vorwoche (17.6.) +26 Coronabetten.

Bislang (Stand 21.6.) wurden in München insgesamt 2.913.960 Impfungen durchgeführt (1.083.574 Erst- und 1.060.612 Zweitimpfungen sowie 705.967 Dritt- und 63.807 Viertimpfungen). Impfungen durch Betriebsärzt*innen wurden bislang nicht erfasst.

Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bei den Erstimpfungen bei 72,8 %, bei den Zweitimpfungen bei 71,3 % und bei den Drittimpfungen („Boosterimpfung“) bei 47,4 %. Eine vierte Impfung wird derzeit nur für Personen über 70 Jahre, Personen mit Immunschwäche sowie Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen und Personal mit direktem Patientenkontakt empfohlen.

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen zur Entwicklung der Fallzahlen, zu Tageswerten und 7-Tage-Inzidenz, Altersverteilung, Bettenbelegung in den Krankenhäusern und den Impfzahlen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen.

Meldungen aus der Stadtverwaltung

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Rathaus 25022022

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine erhalten kostenlose Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Gasteig und in den Impf-Außenstellen am Marienplatz und im Olympia-Einkaufszentrum. Personen, die eine Impfserie mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten haben, können vier Wochen nach der letzten Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft werden.

Земельна столиця Мюнхен надає біженцям з України відтепер можливість отримати безкоштовно вакцинацію проти короновірусу Covid-19 у центрі вакцинації Гаштайг (Gasteig) та інших філіалах (Площа Марії (Marienplatz) та ТЦ «Олімпія» (Olympia-Einkaufszentrum)).

Außerdem haben geflüchtete Menschen aus der Ukraine Anspruch auf kostenlose Corona-Tests.

Біженці з України мають право на безкоштовний швидкий тест на короновірус.

Weitere Infos zur Unterstützung Geflüchteter auf muenchen.de/ukraine.

Impfungen in München

Die Landeshauptstadt München bietet Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Gasteig, in dauerhaft eingerichteten Außenstellen sowie bei mobilen Impfaktionen im Stadtgebiet an. Auch viele Hausärzte, Fachärzte und Betriebsärzte nehmen die Schutzimpfung vor.

Wer kann die Impfung bekommen?

Impfen lassen können sich alle Personen ab 5 Jahren,

  • die in Deutschland privat oder gesetzlich krankenversichert sind und/oder
  • die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben.

Grundsätzlich kann der Impfstoff frei gewählt werden. Entsprechend der STIKO-Empfehlung bekommen Personen unter 30 Jahren den Impfstoff von BioNTech, können auf ausdrücklichen Wunsch hin aber auch Moderna wählen. Der Impfstoff von Novavax für die Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren ist ausschließlich im Impfzentrum Gasteig verfügbar.

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren erhalten den speziell dosierten Kinderimpfstoff von BioNTech. Auch genesenen Kindern und Kindern ohne Vorerkrankungen empfiehlt die STIKO nun eine Impfdosis. Impfwillige zwischen 5 und 15 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Zweitimpfungen werden ab 3 Wochen (BioNTech und Novavax) bzw. 4 Wochen (Moderna und Johnson & Johnson) nach der Erstimpfung durchgeführt. Auffrischimpfungen ("Boosterimpfungen") erhalten Personen ab 12 Jahren in der Regel drei Monate nach ihrer zweiten Impfung.

Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie - falls vorhanden - der gelbe Impfpass und der Nachweis Ihrer bisherigen Impfungen mit QR-Code. Der QR-Code ermöglicht eine deutlich schnellere Registrierung vor Ort und reduziert damit die Wartezeiten.

Folgende Personen können sich eine 2. Boosterimpfung verabreichen lassen, sofern ihre 1. Auffrischimpfung mindestens drei Monate zurückliegt:

  • Menschen ab 70 Jahren
  • Menschen mit Immunschwäche (ab 5 Jahren)
  • Bewohner*innen sowie Betreute in Pflegeeinrichtungen

Frühestens sechs Monaten nach der 1. Booster-Impfung soll das Personal von medizinischen Einrichtungen und Pflegeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Patienten, Bewohnern oder Gästen die 2. Auffrischimpfung erhalten.

Personen, die nach der 1. Auffrischimpfung positiv auf COVID-19 getestet wurden, sind ausgenommen: Für sie gibt es keine medizinische Indikation für eine 2. Auffrischungsimpfung.

Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie, falls vorhanden, der gelbe Impfpass. Menschen, die unter 70 Jahren sind und an Immunschwäche leiden, sollen zur Impfung ein entsprechendes Attest mitbringen; Impfwillige, die zur Gruppe der Mitarbeiter*innen von medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen zählen, müssen einen Nachweis ihres Arbeitgebers vorweisen.

Bürger*innen haben zudem natürlich jederzeit die Möglichkeit, sich für eine Auffrischimpfung an ihre Hausärztin bzw. ihren Hausarzt zu wenden.

"Ob Erstimpfung, Zweitimpfung oder Booster – helfen Sie mit, die Pandemie zu beenden!"

Platzhalter Zitat
Beatrix Zurek Gesundheitsreferentin

Wo bekomme ich die Impfung?

Im Impfzentrum Gasteig sowie in den Außenstellen am Marienplatz und im OEZ werden Impfungen ohne Termin angeboten. Eine vorherige Registrierung und Terminvereinbarung unter www.impfzentren.bayern ist jedoch nach wie vor möglich und kann helfen, Wartezeiten zu vermeiden.

  • Das Impfzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5, ist dienstags bis samstags von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Die Öffnungszeiten der dauerhaften Außenstellen für Corona-Schutzimpfungen lauten wie folgt:

  • Marienplatz, Rathauseck/Weinstraße (ehemaliger Sport Münzinger): Dienstags bis samstags von 11 bis 20.30 Uhr
  • Olympia-Einkaufszentrum (OEZ): Dienstags bis samstags von 9 bis 18.30 Uhr (im 1. Untergeschoss nahe Eingang Riesstraße)

Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie - falls vorhanden - der gelbe Impfpass und der Nachweis Ihrer bisherigen Impfungen mit QR-Code. Der QR-Code ermöglicht eine deutlich schnellere Registrierung vor Ort und reduziert damit die Wartezeiten.

Hinweis: Der Impfstoff von Novavax für die Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren ist ausschließlich im Impfzentrum Gasteig verfügbar.

Bei allen Sonderaktionen der städtischen Impf-Teams können Impfwillige ab 12 Jahren ohne Termin eine Impfung erhalten. Der Impfstoff von Novavax für die Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren ist ausschließlich im Impfzentrum Gasteig verfügbar und wird nicht im Rahmen der mobilen Impfaktionen verimpft.

Termine der städtischen Impfaktionen:

  • Für diese Woche sind keine Impfaktionen geplant.

Die Aktionen der Impf-Guides stehen allen Personen ab 5 Jahren ohne vorherige Anmeldung offen, es sind auch Kinderärzt*innen anwesend. Impfwillige können zudem auf Wunsch einen kostenlosen Gesundheitscheck durchführen lassen.

Eine vorherige Registrierung im Impfportal BayIMCO auf www.impfzentren.bayern ist für alle Sonderaktionen erwünscht, um den Ablauf vor Ort zu beschleunigen, aber keine zwingende Voraussetzung.

Auch viele Hausärzt*innen, Fachärzt*innen und Betriebsärzt*innen nehmen die Corona-Schutzimpfung vor. Bitte nehmen Sie zur Terminvereinbarung direkt mit der jeweiligen Praxis Kontakt auf.

Auch Apotheken können Corona-Schutzimpfungen durchführen. Apotheken, die diesen Service anbieten, lassen sich über das Portal www.mein-apothekenmanager.de finden.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Seit dem 16. März 2022 gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Gemäß § 20a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) sind die dort genannten Einrichtungen zur Meldung von Personen verpflichtet, die

  • keinen gültigen Impfschutz gegen SARS-CoV2 besitzen oder
  • keinen gültigen Genesenennachweis vorlegen oder
  • bei denen Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit vorgelegter Atteste bestehen.

Einrichtungen können sich hier für das elektronische Meldeportal registrieren.
Wenn Sie bereits registriert sind, aber Ihren personalisierten Link vergessen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter corona-impfpflicht.gsr@muenchen.de.

Hinweis: Ihrer Meldung sind Sie auch dann zeitgerecht nachgekommen, wenn sich die tatsächliche Übermittlung der Meldedaten wegen einer eventuellen Verzögerung im Registrierverfahren zeitlich verschiebt. Wir bitten daher, von Parallelmeldungen in anderweitiger Form abzusehen. Bitte beachten Sie zudem, dass pro verwendeter Emailadresse systembedingt nur jeweils ein Registrierungslink für die Meldung verschickt werden kann. Sollten Sie für Ihre Einrichtung (z. B. aufgrund mehrerer Standorte im Stadtgebiet) mehr als einen Registrierungslink anfordern, muss dies über jeweils unterschiedliche Emailadressen erfolgen.

Aktuelle Maßnahmen und Regelungen

Seit Anfang April 2022 gelten nur noch die sogenannten Basisschutzmaßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz , die für Bayern mit einer neuen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt wurden.

Insbesondere sind dabei die Zugangsbeschränkungen nach 3G oder 2G/Plus entfallen.

Eine Maskenpflicht gilt nun noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen. Im Parteiverkehr der Stadtverwaltung gilt in bestimmten Bereichen für die Kund*innen weiterhin FFP2-Maskenpflicht.

Nicht mehr rechtlich vorgeschrieben, aber empfohlen wird weiterhin die Wahrung des Mindestabstands sowie das Maskentragen in geschlossenen Räumen.

Eine Testpflicht gilt insbesondere für Besucher*innen von Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern.

Maskenpflicht

FFP2-Maskenpflicht gilt bayernweit im öffentlichen Personennahverkehr.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske gilt bayernweit in Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen. Darunter fallen

  • Arztpraxen,
  • Krankenhäuser, Tageskliniken, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen,
  • Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt,
  • Rettungsdienste,
  • ambulante Pflegedienste,
  • voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung,
  • Obdachlosen- und Flüchtlingseinrichtungen.

Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit, Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Geburtstag müssen grundsätzlich nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Weitere Bereiche mit Maskenpflicht:

  • Bundesweit gilt nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz eine Maskenpflicht im Fern- und Luftverkehr.
  • In Bereichen der Münchner Stadtverwaltung mit erhöhtem Parteiverkehr (z.B. KVR, Sozialreferat, Gesundheitsreferat) gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht, ansonsten wird das Tragen einer Maske empfohlen. Informationen zu einzelnen Dienststellen können im Dienstleistungsfinder abgerufen werden.

Testpflicht

Für alle Besucher*innen in von Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Justizvollzugsanstalten gilt unabhängig von ihrem Impf-/Genesenenstatus eine Testnachweispflicht. Die Nachweise können durch PCR-Tests, Schnelltests (kostenlose Bürgertestung) oder durch einen Selbsttest vor Ort unter Aufsicht erbracht werden. Der Schnelltest darf maximal 24 Stunden, eine PCR-Testung 48 Stunden zurückliegen.

Von dieser Testpflicht befreit sind Kinder bis zum 6. Geburtstag und noch nicht eingeschulte Kinder.

Kinderbetreuung

Seit 1. Mai ist der Besuch von Kindertageseinrichtungen wieder ohne Testpflicht möglich.

Schulen

Seit 1. Mai ist der Schulbesuch wieder ohne Testpflicht möglich.

Wie weise ich meinen Impf-/Genesenenstatus nach?

  • Der Nachweis einer vollständigen (bis 30. September 2022: zweifachen) Impfung gegen COVID-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff kann nach der abschließenden Impfung durch Vorlage eines Impfnachweises in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache erfolgen (auf Papier oder digital).

    Ab dem 1. Oktober 2022 ist zusätzlich eine Auffrischungsimpfung (also eine 3. Impfung) erforderlich, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. Dabei muss die dritte Einzelimpfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein.

  • Genesene Personen können ihre vorherige Infektion durch Vorlage eines Dokuments in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache nachweisen (auf Papier oder elektronisch), aus dem die positive PCR-Testung eindeutig hervorgeht. Die Testung muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 90 Tage zurückliegen. Hilfsweise kann auch die Bescheinigung über die Anordnung der Isolation (Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt) nach einem positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 vorgelegt werden.

  • Genesene, die eine erste Corona-Schutzimpfung (ab 1. Oktober 2022: zwei Corona-Schutzimpfungen) erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Erfolgte die Infektion nach der Impfung, tritt der Status „vollständig geimpft“ ab dem 29. Tag nach Abnahme des positiven Tests ein.

Aktuelle Informationen für Reisende finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Was gilt bayernweit?

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums.
Zur Webseite

Testmöglichkeiten in München

Kostenlose Corona-Schnelltests für asymptomatischen Personen können in teilnehmenden Apotheken, beauftragten privaten Testzentren oder im städtischen Testzentrum im Gasteig in der Rosenheimer Straße 5 durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass dort kein Drive-In möglich ist.

Weitergehende Informationen zu Corona-Tests und den zu erbringenden Nachweisen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums

Im städtischen Testzentrum im Gasteig werden kostenlose PCR-Tests ausschließlich nach der Testverordnung des Bundes angeboten. Dies betrifft beispielsweise PCR-Testungen für Kontaktpersonen und als Bestätigungsdiagnostik nach positivem Selbst- oder Schnelltest.

Bei einer PCR-Testung symptomatischer Patient*innen, die im Rahmen der Diagnostik einer Erkrankung über den Hausarzt erfolgt, kann eine Abrechnung gegenüber der Krankenkasse erfolgen (bei privat Versicherten sind ggf. vertraglich vereinbarte Selbstbehalte zu beachten).

Weitergehende Informationen zu Corona-Tests und den zu erbringenden Nachweisen finden Sie in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Infizierte und Kontaktpersonen

Für Infizierte/positiv Getestete (Indexpersonen) gilt

bei einem positiven Schnelltest:

  • Nach einem positiven Schnelltest endet die Isolation generell mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Tests, der unmittelbar nach dem positiven Schnelltestergebnis durchgeführt werden sollte. Liegt kein PCR-Testergebnis vor oder ist dieses positiv, endet die Isolation frühestens nach fünf Tagen und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden, spätestens jedoch nach Ablauf von zehn Tagen.

bei einem positiven PCR-Test:

  • Die Dauer der Isolation beträgt 5 Tage nach der ersten positiven Testung. Für die Anordnung der Isolation reicht - auch zur Vorlage beim Arbeitgeber - der Nachweis des positiven Testergebnisses.
  • Für die Beendigung der Isolation nach 5 Tagen muss die Person mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Andernfalls muss die Isolation um jeweils 48 Stunden weiter verlängert werden (maximal 10 Tage). Eine separate Entlassung durch das Gesundheitsamt am Ende der Frist ist in der Regel nicht notwendig.
  • Eine Abschlusstestung ist nicht erforderlich.
    Ausnahme: Wer in vulnerablen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen oder Arztpraxen, arbeitet, kann nach Ende der Isolation erst wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren, wenn er dort ein negatives PCR- oder Schnelltestergebnis vorlegt. Als negativer Testnachweis gilt auch ein positiver PCR-Test mit einem ct-Wert größer 30.
  • Nach Beendigung der Isolation wird für weitere fünf Tage das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und eine Kontaktreduzierung empfohlen.

Für enge Kontaktpersonen gilt:

  • Enge Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht in Quarantäne.
  • Eine Kontaktreduzierung über 5 Tage wird dennoch empfohlen, soweit möglich.

Meine App zeigt „erhöhtes Risiko“ (rot) an. Was soll ich tun?

Begeben Sie sich nach Hause und reduzieren Sie Begegnungen grundsätzlich soweit wie möglich. Lassen Sie einen Antigen-Schnelltest vornehmen. Fällt dieser Test positiv aus, haben Sie Anspruch auf eine kostenlose PCR-Bestätigungstestung.

Hilfe und Unterstützung

  • Für Fragen zur persönlichen Isolationsverpflichtung von Infizierten sowie für weitere Fragen rund um Corona besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsreferat per E-Mail an infektionsschutz.gsr@muenchen.de.
  • Die Stadt hat unter 089 90429-2222 ein Impf-Telefon eingerichtet, das Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar ist.
  • Die Corona-Hotline der bayerischen Staatsregierung unter 089 122220 ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 15 Uhr erreichbar und beantwortet neben Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen u.a. auch Fragen zu den Corona-Regelungen.
  • Die Bürger-Hotline 09131 6808-5101 des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 15 Uhr erreichbar.
  • Informationen rund um das Thema Long COVID der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundesregierung unterstützt auch weiterhin Soloselbstständige und Unternehmen, die starke Umsatzeinbußen in der Corona-Pandemie verzeichnen.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft berät zu Corona-Hilfen für die Wirtschaft.

Die Stadtkämmerei bietet den Münchner Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, eine Stundung, Aus- oder Herabsetzung der fälligen Gewerbesteuervorauszahlungen an sowie eine Stundung anderer fälliger Leistungen.

Die Kampagne #muenchenhaeltzamm bekommt eine eigene Rubrik für Künstlerinnen und Künstler. Sie können sich dort präsentieren und ebenso von Münchnerinnen und Münchnern unterstützt werden wie bisher schon Gewerbetreibende oder Dienstleistungsbetriebe.

  • Münchnerinnen und Münchner, die in eine persönliche Notlage geraten sind, können sich an das Servicetelefon des Sozialreferates unter 089 233-96833 oder online an die Sozialbürgerhäuser wenden. Das Servicetelefon ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.
  • Hilfen für Familien, Frauen und Männer: Die aktuelle Situation stellt Familien und Partnerschaften vor besondere Herausforderungen. Viele machen sich Sorgen um ihre finanzielle und berufliche Zukunft. Wenn Sie selbst betroffen sind, Unterstützung möchten oder in Ihrem Umfeld bemerken, dass eine Familie Hilfe braucht, können Sie sich hier informieren.
  • Für Hundehalter*innen, die sich coronabedingt in Quarantäne begeben müssen, hat der Verein Tierrettung München die Initiative „Hundehilfe 2020“ ins Leben gerufen. Alle, die jemanden zum Gassi gehen benötigen, können sich per E-Mail an die Initiative wenden.

Neben persönlichen Kontakten in der Nachbarschaft empfehlen die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Landeshauptstadt München und die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, FöBE, folgende Anlaufstellen:

  • Die Freiwilligen der Münchner Nachbarschaftstreffs holen zum Beispiel Lebensmittel von der Tafel, pflegen Brieffreundschaften sowie Telefonpatenschaften mit einsamen Menschen und gehen mit Abstand spazieren. Die Nachbarschaftstreffs sind von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr unter Telefon 0152 04688789 erreichbar.

  • Der Verein „RETLA“ bietet Seniorinnen und Senioren Telefongespräche gegen die Einsamkeit an. Er ist unter der Telefonnummer 089 18910026 erreichbar.

  • Bei akuten psychischen Krisen können Sie oder Ihre Angehörigen sich an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern wenden, der unter 0180 6553000 täglich rund um die Uhr erreichbar ist.
  • Die Telefonseelsorge ist via Telefon, Chat oder Mail täglich rund um die Uhr unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 erreichbar. 
  • Wenn Sie sich aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne psychisch belastet fühlen, können Sie über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung per Videosprechstunde erhalten (auch Kinder und Jugendliche).
  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SPDi) beraten Menschen mit seelischen Problemen und ihre Angehörigen.
  • Für Münchnerinnen und Münchner ab 60 Jahren gibt es die Gerontopsychiatrischen Dienste (GPDi); näheres hierzu finden Sie hier.
  • Migrantinnen und Migranten erhalten muttersprachliche Beratung beim Psychologischen Dienst für Ausländer der Caritas e.V., Tel. 089 2311490
  • Telefonberatung zu Suchtproblemen für Betroffene und Angehörige bietet täglich rund um die Uhr die SuchtHotline München unter 089 282822.
  • Zur Vermittlung in eine Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit wenden Sie sich bitte an die Clearingstelle der Suchtberatung des Gesundheitsreferats unter 089 23347210 oder 089 23347211.

Weitere Anlaufstellen:

DIE ARCHE – Suizidprävention, Tel. 089 334041

Die Münchner Insel – Krisenberatung, Tel. 089 220041

Trauma Hilfe Zentrum e.V., Tel. 089 41327950,

AETAS Kinderstiftung , Tel. 089 997409020, mit spezifischem Angebot zur Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien während der Pandemie

Nicolaidis YoungWings Stiftung – Beratung für junge Trauernde

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Wenn Sie selbst Gewalt erleben, wenn Sie Gewalt beobachten oder vermuten: Holen Sie Hilfe! Lassen Sie sich beraten! Für sich – für andere!
Auf dieser Seite finden Sie Stellen, an die Sie sich wenden können.

Freiwilliges Engagement

Anlaufstellen und Informationen können Sie bei der telefonischen Beratung der Freiwilligen-Zentren der Caritas in Erfahrung bringen. Unabhängig von der Corona-Situation berät Tatendrang weiterhin telefonisch in bestehenden Projekten.

Weitere Anlaufstellen

Einen regelmäßig aktualisierten Überblick über alle Anlaufstellen für freiwilliges Engagement findet sich unter muenchen.de/engagiert-leben.

Vorsicht bei unbekannten Angeboten

Zudem gibt es viele weitere seriöse Hilfeprojekte. Doch wie immer gilt es, gerade für ältere Menschen, vorsichtig zu sein und unbekannte Angebote zu prüfen. Ehrliche Helferinnen und Helfer haben dafür immer Verständnis.

Die Abteilung Prävention und Opferschutz im Münchner Polizeipräsidium berichtet, dass der „Enkeltrick“ in einer neuen Variantewieder auftaucht: Vermeintliche Enkel geben vor, mit Corona im Krankenhaus zu liegen und dringend Geld zu benötigen.

Vereinzelt sind auch Kriminelle unterwegs, die sich als Polizeibeamte oder als Personal des Gesundheitsamtes ausgeben, um sich so Zutritt in die Wohnung zu verschaffen. In solchen Fällen immer die 110 wählen und sich erkundigen, ob der Einsatz dort bekannt ist. Weitere Informationen unter muenchen.de/engagiert-leben.

Verhaltensregeln und -tipps

Bitte isolieren Sie sich selbst zu Hause und meiden Sie auch den Kontakt zu den anderen Haushaltsangehörigen. Achten Sie auch zu Hause auf die strenge Einhaltung der Hygieneregeln.

Bitte melden Sie sich telefonisch beim Hausarzt oder wählen Sie, außerhalb der Sprechstunden, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116 117.

In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

> Informationen zu demografischen Faktoren, Symptomen und Krankheitsverlauf (RKI)

Das Coronavirus wird hauptsächlich über Tröpfchen und Aerosole übertragen, die von infizierten Personen beim Husten und Niesen, aber auch beim Atmen, Sprechen und Singen freigesetzt werden. In geschlossenen Räumen erhöht sich die Ansteckungsgefahr.

Um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen, ist es deshalb wichtig, die AHA+L-Regeln einzuhalten:

  • Abstand halten: Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen senkt das Risiko einer Ansteckung. Das gilt besonders in Innenräumen, wie beispielsweise beim Einkaufen.
  • Hygiene beachten: Befolgen Sie die Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie für gründliches Händewaschen.
  • Im Alltag Maske tragen: Es ist weiterhin sinnvoll, in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, eine Maske zu tragen. Auch im Freien z. B. bei großen Menschenansammlungen oder wenn Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher einhalten können, senkt das Tragen einer Maske das Ansteckungsrisiko.
  • + Lüften: In geschlossenen Innenräumen zusätzlich wichtig: Lüften Sie in regelmäßigen Abständen für einige Minuten.

Außerdem können Sie die Corona-Warn-App nutzen: Die App benachrichtigt Sie, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren.

> Der „Corona-Knigge“ für Jung und Alt

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