Corona-Infoportal München

Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Impfungen, Testmöglichkeiten und geltenden Regelungen in der Landeshauptstadt

Aktuelle Informationen

Fallzahlen und Inzidenz

Update 8.12.: In München wurden für Dienstag, 7. Dezember, 1.312 neue Corona-Fälle (einschließlich 131 Nachmeldungen) und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 132.632 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 118.023 Personen, die bereits genesen sind, 13.096 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.513 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 394,9 (Stand 8.12.). Hinweis: Die Inzidenz nach Impfstatus wird bis auf Weiteres nicht mehr ausgewiesen. Das LGL weist darauf hin, dass aufgrund der sehr hohen Fallzahlen eine aussagekräftige Aktualisierung der Zahlen bezüglich des Impfstatus derzeit nicht möglich ist.

Bislang (Stand 6.12.) wurden in München insgesamt 2.221.921 Impfungen durchgeführt (1.019.983 Erst- und 964.495 Zweitimpfungen sowie 237.443 Drittimpfungen). Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung allen Personen ab 12 Jahren. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 12 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 77,3 % und bei den Zweitimpfungen bei 73,1 % (Münchner Gesamtbevölkerung 68,5 % / 64,8 %).

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen zur Entwicklung der Fallzahlen, zu Tageswerten und 7-Tage-Inzidenz, Altersverteilung, Bettenbelegung in den Krankenhäusern und den Impfzahlen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen.

Meldungen aus der Stadtverwaltung

Große Nachfrage nach Impfungen

Aufgrund der großen Nachfrage vor allem nach Auffrischimpfungen kommt es derzeit zu längeren Wartezeiten und Terminengpässen. Die Impf-Kapazitäten werden mit Hochdruck weiter ausgebaut, im Zuge dessen werden immer wieder Termine freigeschaltet.

Impfungen in München

Die Landeshauptstadt München bietet Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Riem, in mehreren dauerhaft eingerichteten Außenstellen sowie bei zahlreichen mobilen Impfaktionen im Stadtgebiet an. Auch viele Hausärzte, Fachärzte und Betriebsärzte nehmen die Schutzimpfung vor.

Wer kann die Impfung bekommen?

Personen ab 12 Jahren mit einem Wohnsitz in Deutschland (oder einer deutschen Krankenversicherung) können sich impfen lassen, grundsätzlich kann der Impfstoff frei gewählt werden (BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson). Impfwillige zwischen 12 und 15 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie - falls vorhanden - der gelbe Impfpass und der Nachweis Ihrer bisherigen Impfungen mit QR-Code. Der QR-Code ermöglicht eine deutlich schnellere Registrierung vor Ort und reduziert damit die Wartezeiten.

Zweitimpfungen werden durchgeführt, sofern der Mindestabstand zur Erstimpfung gewahrt bleibt (BioNTech 3 Wochen, Moderna 4 Wochen). Erforderlich hierfür ist ein Nachweis über die erfolgte Erstimpfung (Impfpass, Impfbescheinigung).

Die Landeshauptstadt München bietet Corona-Auffrischimpfungen für folgende Personenkreise ab 18 Jahren an:

  • Personen, deren Zweitimpfung vor mindestens 5 Monaten stattgefunden hat (nach individueller Aufklärung im Rahmen eines Arzt-Patienten-Gesprächs vor Ort)
  • Personen mit starker Immundefizienz (dritte Impfstoffdosis bereits ab 4 Wochen nach der Zweitimpfung)
  • Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden (Auffrischimpfung bereits ab 4 Wochen nach der (Erst-)Impfung)

Die Auffrischimpfung erfolgt immer mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna), unabhängig davon, welcher Impfstoff für die erste Impfserie verwendet wurde. Erforderlich ist ein Nachweis über die bereits erfolgten Impfungen (gelber Impfpass oder Impfbescheinigung).

Hinweis: Die QR-Codes auf der Impfbescheinigung der ersten Impfserie ermöglichen eine schnellere Registrierung vor Ort. Bitte bringen Sie daher wenn möglich (auch) diese Impfbescheinigung zur Impfung mit.

Bürger*innen haben zudem natürlich jederzeit die Möglichkeit, sich für eine Auffrischimpfung an ihre Hausärztin bzw. ihren Hausarzt zu wenden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung, bevorzugt Personen mit Immundefizienz, Personen im Alter von 70 Jahren oder älter, Bewohner*innen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Da der von der EMA zugelassene BioNTech-Impfstoff für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren jetzt bereits am 13. Dezember ausgeliefert werden soll, kann mit der Kinderimpfung in München am 15. Dezember begonnen werden.

Für die Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren stehen dann das Impfzentrum Riem sowie ab Mitte Dezember der Gasteig mit einer Impfkapazität von bis zu 1.000 Impfungen am Tag zur Verfügung. Aktuell wird der Gasteig mit der erforderlichen Infrastruktur (Impfkabinen, Check-In-Schalter, IT etc.) ausgestattet.

Bereits jetzt können Eltern ihre Kinder auf dem Impfportal BayIMCO (www.impfzentren.bayern ) registrieren, eine Terminvereinbarung für Kinder unter 12 Jahren ist allerdings noch nicht möglich.

 

"Bitte lassen Sie sich impfen. Sie schützen damit sich und andere. Und Sie leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie."

Platzhalter Zitat
Dieter Reiter Oberbürgermeister

Wo bekomme ich die Impfung?

+++ Achtung – Terminvereinbarung nötig +++

Aufgrund des großen Andrangs muss für eine Corona-Schutzimpfung in einer der vier Impfaußenstellen auf der Theresienwiese, am Marienplatz, in den Pasing Arcaden oder im KVR über BayIMCO (www.impfzentren.bayern ) ein Termin vereinbart werden.

Aufgrund der großen Nachfrage vor allem nach Auffrischimpfungen kommt es derzeit zu längeren Wartezeiten und Terminengpässen. Die Impf-Kapazitäten werden mit Hochdruck weiter ausgebaut, so dass immer wieder weitere Termine in BayIMCO freigeschaltet werden. Sollten Sie nicht gleich einen Termin buchen können, versuchen Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Das Impfzentrum Riem ist täglich von 9 bis 17.45 Uhr geöffnet (mittwochs bis 21 Uhr). Eine vorherige Terminvereinbarung unter www.impfzentren.bayern wird empfohlen. Bei großem Andrang kann es auch schon mehrere Stunden vor Ende der Öffnungszeit vorkommen, dass Impfwillige ohne Termin leider abgewiesen werden müssen. Mehr Informationen zur Anfahrt finden Sie hier.

Die Öffnungszeiten der weiteren dauerhaften Außenstellen für Corona-Schutzimpfungen lauten wie folgt:

  • Theresienwiese, Matthias-Pschorr-Straße 4 (keine Kfz-Zufahrt möglich): täglich 9 bis 18.15 Uhr
  • Marienplatz, Rathauseck/Weinstraße (ehemaliger Sport Münzinger): täglich 11 bis 17.45 Uhr
  • Pasing Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz: täglich außer Sonn- und Feiertage 11 bis 16.45 Uhr
  • Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 11, Zimmer 101: Montag bis Freitag 10.30 bis 16.45 Uhr

Zur Impfung ist ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen (Personalausweis oder Reisepass) sowie - falls vorhanden - der gelbe Impfpass und der Nachweis Ihrer bisherigen Impfungen mit QR-Code. Der QR-Code ermöglicht eine deutlich schnellere Registrierung vor Ort und reduziert damit die Wartezeiten.

Anfahrt zum Impfzentrum

Das Impfzentrum Riem ist täglich von 9 bis 17.45 Uhr geöffnet (mittwochs bis 21 Uhr). Bitte bringen Sie zur Impfung unbedingt ein gültiges Ausweisdokument mit (Personalausweis oder Reisepass) sowie, falls vorhanden, ihren gelben Impfpass. Falls Vorerkrankungen vorhanden sind, wären entsprechende medizinische Befunde hilfreich.

Die Impfung erfolgt im Impfzentrum in der Messe München, Paul-Henri-Spaak-Straße, in der Messehalle C3 (Eingang Nord - Tor 17).

Die Anreise ist möglich mit:

  • dem Auto: Autobahn A 94, Anschlussstelle 5 „München-Riem“ Ausschilderung „Impfzentrum“, weiter über die Paul-Henri-Spaak-Straße zum Messe-Eingang Nord (Zufahrt über Tor 17). Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.
  • öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn Linie U2, Haltestelle Messestadt West oder Messestadt Ost. Von dort ist ein kostenloser Bus-Shuttle-Service (MVG-Sonderlinie 99) zum Impfzentrum eingerichtet.

Bitte beachten Sie, dass es aktuell wegen des sehr großen Andrangs zu Wartezeiten im Freien sowie vorzeitigen Schließungen kommen kann. Terminvereinbarungen für die mobilen Impfaktionen sind nicht möglich.

Die aktuellen Termine:

Mittwoch, 8. Dezember

  • Jugendtreff Fezi, Fromundstraße 1, 11 bis 16 Uhr

Donnerstag, 9 Dezember

  • Kinder- und Jugendzentrum Der Club, Wintersteinstraße 35, 11 bis 16 Uhr
  • Kreisjugendring München-Stadt, Paul-Heyse-Straße 22, 11 bis 16.30 Uhr

Freitag, 10. Dezember

  • Stadtteilzentrum Westkreuz, Friedrichshafener Straße 11, 11 bis 17 Uhr

Samstag, 11. Dezember

  • Stadtteilzentrum Westkreuz, Friedrichshafener Straße 11, 11 bis 17 Uhr

Sonntag, 12. Dezember

  • Pfarrei St. Thomas, Cosimastraße 204, 11 bis 16 Uhr
  • SV Laim, Riegerhofstraße 20, 11 bis 17 Uhr
  • Pfarrzentrum St. Margaret, Margaretenplatz 5c, 11 bis 16 Uhr
  • Familienzentrum Kinderschutz München, Karl-Köglsperger-Straße 19, 11 bis 16 Uhr

Übersichtskarte: Corona-Impfstandorte in München

Auch viele Hausärzt*innen, Fachärzt*innen und Betriebsärzt*innen nehmen die Corona-Schutzimpfung vor. Bitte nehmen Sie zur Terminvereinbarung direkt mit der jeweiligen Praxis Kontakt auf.

Impfportal

Terminvergabe

Für eine Impfung in den vier Impfaußenstellen (Theresienwiese, Marienplatz, Pasing Arcaden oder KVR) muss ein Termin vereinbart werden, für das Impfzentrum Riem wird dies dringend empfohlen. Die Terminvereinbarung erfolgt online über das Impfportal.
Zum Impfportal

Aktuelle Maßnahmen und Regelungen

Die konkreten Maßnahmen und Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die bayerische Staatsregierung in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegt. Die 3G-Regel für die öffentlichen Verkehrsmitteln und die Arbeitsstätten ist im Bundesinfektionsschutzgesetz geregelt.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Direkt zu den Regelungen für:

> Regionale Hotspots (Inzidenz >1000)
> Kontaktbeschränkungen
> Maskenpflicht
> Kontaktdatenerfassung
> Alten- und Pflegeheime
> Öffentlicher Nahverkehr
> Gastronomie
> Kultur, Freizeit, Sport
> Tourismus und Messen
> Handel und Dienstleistungen
> Arbeitsstätten

Inzidenzwert Regionaler Hotspot

Steigt die regionale 7-Tage-Inzidenz über 1.000, wird das öffentliche Leben in dem betroffenen Hotspot weitgehend heruntergefahren („Regionaler Hotspot-Lockdown“). Veranstaltungen sind dann untersagt, Freizeitzeiteinrichtungen, Sport- und Kulturstätten (einschließlich Bibliotheken und Archive) sowie Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen (außer Friseure und medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen) und Beherbergungsstätten werden geschlossen. An den Hochschulen sowie bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind keine Präsenzveranstaltungen mehr möglich (ausgenommen Prüfungen). Für den Handel gilt dann eine Kundenbeschränkung auf eine Person pro 20 Quadratmeter.

Dieser Hotspot-Lockdown tritt am Tag nach Bekanntgabe der Grenzwertüberschreitung in Kraft. Wird der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten die Maßnahmen am Folgetag der Bekanntgabe wieder außer Kraft.

Für München liegt die Inzidenzeinstufung aktuell unter 1.000.

Kontaktbeschränkungen

Seit 4.12. sind für Ungeimpfte/Nichtgenesene nur noch Treffen mit maximal 2 Personen aus einem weiteren Haushalt möglich. Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten und Geimpfte/Genesene werden nicht mitgezählt.

Maskenpflicht

Soweit in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Maskenpflicht vorgeschrieben ist, muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit, Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

FFP2-Maskenpflicht gilt

  • im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Regional- und Fernverkehr,
  • in geschlossenen Räumen, auch wenn der Zutritt durch 3G, 2G oder 2G-Plus geregelt ist,
  • auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.

In Schulen und Kitas gelten Sonderregeln.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Kontaktdatenerfassung

Seit 15. Oktober ist die Kontaktdatenerhebung auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen beschränkt.

Kontaktdaten müssen damit erfasst werden

  • bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten,
  • in Clubs, Diskotheken, Bordellen und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen sowie bei gastronomischen Angeboten mit Tanzmusik,
  • bei körpernahen Dienstleistungen und
  • in Gemeinschaftsunterkünften im Beherbergungswesen, wie z. B. Schlafsälen in Jugendherbergen oder Berghütten.

Alten- und Pflegeheime

Für alle Besucher*innen in Alten- und Pflegeheimen gilt unabhängig von ihrem Impfstatus eine Testnachweispflicht. Die Nachweise können durch PCR-Tests, PoC-Antigen-Tests (kostenlose Bürgertestung) oder durch einen Selbsttest vor Ort unter Aufsicht erbracht werden. Die Antigen-Testung darf maximal 24 Stunden, eine PCR-Testung 48 Stunden zurückliegen.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Öffentlicher Nahverkehr

In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt 3G (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete; ausgenommen Schüler*innen und Kinder unter 6 Jahren) sowie FFP2-Maskenpflicht..

Gastronomie und Alkoholkonsumverbot

In der Gastronomie gilt – drinnen wie draußen – eine FFP2-Maskenpflicht und die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Am Tisch sitzend kann die FFP2-Maske abgenommen werden. Zudem gilt seit 24.11. für die Gastronomie eine Sperrstunde ab 22 Uhr.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 1.000 wird die Gastronomie geschlossen.

Ab Mittwoch, 8. Dezember, gilt in der Fußgängerzone sowie auf dem Viktualienmarkt täglich von 11 bis 23 Uhr ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum. An Silvester und Neujahr gilt das Verbot durchgehend von 31. Dezember, 11 Uhr, bis 1. Januar, 23 Uhr.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Kultur, Freizeit, Sport

Seit 24.11. gilt die 2G-Plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit aktuellem negativen Test) und FFP2-Maskenpflicht für Veranstaltungen sowie Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Der Mindestabstand muss eingehalten werden und es dürfen maximal 25 % der Veranstaltungsstätten-Kapazität genutzt werden.

Zu großen überregionalen Sportveranstaltungen, insbesondere den Spielen der Bundesligen, sind seit 4.12. keine Zuschauer mehr zugelassen.

Clubs, Diskotheken und Bars sowie Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind seit 24.11. geschlossen.

Für Bibliotheken und Archive gilt die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

Weihnachtsmärkte und Jahrmärkte können nicht stattfinden.

Ab Mittwoch, 8. Dezember, gilt in der Fußgängerzone sowie auf dem Viktualienmarkt täglich von 11 bis 23 Uhr ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum. An Silvester und Neujahr gilt das Verbot durchgehend von 31. Dezember, 11 Uhr, bis 1. Januar, 23 Uhr.

An Silvester und am Neujahrstag sind Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten. Die Stadt wird, soweit rechtlich möglich, ein Feuerwerksverbot und der Bund, wie im letzten Jahr, ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik erlassen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 1.000 bleiben Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen geschlossen.

Bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen richtet sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird. Diese Personenobergrenze entfällt, wenn ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen.

Bei Demonstrationen unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmer*innen 1,5-Meter Mindestabstand eingehalten werden. In geschlossenen Räumen richtet sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird. Diese Personenobergrenze entfällt, wenn ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Tourismus und Messen

Für Hotels, Beherbergungsbetriebe, Jugendherbergen und Campingplätzen gilt für touristische Übernachtungsgäste die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 1.000 bleiben Beherbergungsbetriebe geschlossen.

Für Messen gilt seit 24.11. die 2G-Plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Es dürfen maximal 12.500 Besucher*innen täglich eingelassen werden.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Handel und Dienstleistungen

Für Ladengeschäfte des Einzelhandels gilt ab Mittwoch, 8. Dezember, die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) und FFP2-Maskenpflicht. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs, zu denen insbesondere gehören: der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Schuhgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Filialen des Brief- und Versandhandels, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Baumärkte, Gartenmärkte, der Verkauf von Weihnachtsbäumen und der Großhandel.

Ausgenommen von der 2G-Regel ist auch die Warenabholung (Click & Collect) außerhalb von geschlossenen Räumen.

Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr ist die Kundenzahl auf eine Person pro 10 Quadratmeter beschränkt. In den Verkaufsräumen gilt für die Kunden FFP2-Maskenpflicht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 1.000 erhöht sich die Kundenzahlbegrenzung auf eine Person pro 20 Quadratmeter.

Friseure, Fußpflege und andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig. Es gilt die 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 1.000 sind körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme der Friseure untersagt.

Medizinische, therapeutische und pflegerische Behandlungen bleiben zulässig. Es gilt FFP2-Maskenpflicht.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Arbeitsstätten

Für Arbeitsstätten gilt die 3G-Regel - Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. Sofern keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen, soll Homeoffice ermöglicht werden.

Kinderbetreuung

In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist der Betrieb unter der Voraussetzung zulässig, dass die Betreuung der Kinder in festen Gruppen erfolgt.

In allen Kindertageseinrichtungen gilt für Besucher*innen die 3G-Regel: Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase. Die 3G-Regel gilt nicht für das bloße Bringen und Abholen der Kinder.

Pro Betreuungswoche sind für jedes Kind drei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von drei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Details entnehmen Sie bitte den Informationen des Referats für Bildung und Sport.

Schulen

Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.

  • Maskenpflicht im Schulgebäude gilt bis auf Weiteres auch im Unterricht am Platz, beim Indoor-Sport, für sonstige Schulveranstaltungen sowie für die Mittagsbetreuung. Grundschüler können wie bisher Stoffmasken verwenden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).
  • In der Grundschule sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) sowie am Montagmorgen ein zusätzlicher Schnelltest durchgeführt. An weiterführenden Schulen erfolgt drei Mal pro Woche ein Selbsttest.
  • Vollständig geimpfte Schüler*innen ab 12 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
  • Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schülerinnen und Schüler, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten – nicht mehr für die ganze Klasse. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Darüber hinaus wird in der betroffenen Klasse eine Woche lang täglich getestet.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den den Webseiten des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen mit 2G und FFP2-Maskenpflicht zulässig, sofern die 7-Tage-Inzidenz 1.000 nicht überschreitet.

Bei der außerschulischen Bildung einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind Präsenzangebote mit 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht möglich, sofern die 7-Tage-Inzidenz 1.000 nicht überschreitet.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums.

Zugangsregeln (3G/2G/-Plus)

Wo die 3G-Regel gilt, haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete Zutritt. Das heißt, wer weder vollständig geimpft noch genesen ist, muss einen höchstens 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest, einen unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttest oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen. Es gilt FFP2-Maskenpflicht.

Von der 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln sind nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz Schüler*innen und Kinder unter 6 Jahren ausgenommen.

Wo die 2G-Regel gilt, haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt.

Kinder bis zum Alter von 12 Jahren und 3 Monaten sowie minderjährige Schüler*innen in der Gastronomie und in Beherbergungsbetrieben sind von der 2G-Regel befreit.

Bei 2G-Plus werden nur noch Geimpfte und Genesene mit einem aktuellen negativen Testnachweis zugelassen. Als Testnachweis gilt ein höchstens 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest, ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest oder ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test. Es gilt FFP2-Maskenpflicht.

Ohne Impf-/Genesenennachweis zugelassen werden bei 2G-Plus Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten sowie minderjährige Schüler*innen bei der eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten. Von der Testpflicht befreit sind Schüler*innen sowie Kinder unter 6 Jahren und noch nicht eingeschulte Kinder.

Achtung: Bei der Zugangskontrolle muss neben dem Impf-, Genesenen- oder Testnachweis immer auch ein Ausweis zur Identitätsfeststellung vorgelegt werden.

Wie weise ich meinen Impfstatus nach?

  • Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff kann ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung durch Vorlage eines Impfnachweises in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache erfolgen (auf Papier oder digital). Hierbei handelt es sich um den Impfpass bzw. Impfausweis, in dem die Impfung gemäß § 22 IfSG dokumentiert wird. Sollte bei der Impfung kein Impfausweis vorliegen, wird eine Impfbescheinigung ausgestellt. Diese Impfbescheinigung ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.
  • Genesene Personen können ihre vorherige Infektion durch Vorlage eines Dokuments in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache nachweisen (auf Papier oder elektronisch), aus dem die positive PCR-Testung eindeutig hervorgeht. Die Testung muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 6 Monate zurückliegen. Hilfsweise kann auch die Bescheinigung über die Anordnung der Isolation (Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt) nach einem positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 vorgelegt werden.
  • Genesene Personen, bei denen die Infektion mit SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt und die bereits ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten haben, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Der Nachweis kann durch Vorlage des positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises erfolgen. Die 14-tägige Wartezeit nach der Impfung entfällt für diesen Personenkreis.
  • Vollständig geimpften Personen gleichgestellt werden außerdem Personen, deren Erstimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt und die zusätzlich über einen zertifizierten Antikörper-Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfügen (auf Papier oder digital). Der Antikörper-Test muss VOR der Impfung vorgenommen worden sein.

> Information for travellers
> Informations destinées aux voyageurs
> Información para pasajeros

+++ Neue Virusvariantengebiete +++

Nach dem Auftreten der neuen besorgniserregenden Corona-Virusvariante Omikron (B.1.1.529) in Südafrika werden folgende Länder seit 28. November als Virusvariantengebiete eingestuft: Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika

Fluggesellschaften dürfen aus diesen Ländern nur noch deutsche Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz hier nach Deutschland befördern. Alle Einreisenden, auch Geimpfte oder Genesene, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren, ein PCR-Testergebnis vorlegen und 14 Tage in Quarantäne. Reiserückkehrer mit Wohnsitz in München müssen sich beim Münchner Gesundheitsamt unter virusvarianten-gebiete.gsr@muenchen.de melden. Mehr Informationen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht - egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt. Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob Sie aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen. Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, finden Sie tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

  • In Hochrisikogebieten besteht ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus, aufgrund einer besonders hohen Inzidenz und/oder anderen Anhaltspunkten.
  • In Virusvariantengebieten tritt eine in Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus mit besorgniserregenden Eigenschaften auf. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gelten weitgehende Einreise- und Beförderungsbeschränkungen für die Einreise nach Deutschland. Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen sind in Einzelfällen bei entsprechender Begründung und Glaubhaftmachung möglich.

Testpflicht für Einreisende

Alle Einreisenden ab 12 Jahren müssen bei ihrer Einreise nach Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen können, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen.

Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen PCR-Tests. Einreisende mit Wohnsitz München müssen ihr PCR-Ergebnis unverzüglich, spätestens binnen 48 Stunden nach der Einreise, unter virusvarianten-gebiete.gsr@muenchen.de vorlegen, sofern sie, bei Einreise mit dem Flugzeug, nicht bereits am Münchner Flughafen PCR-getestet worden sind.

> Mehr Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Test- bzw. Nachweispflicht

Anmeldepflicht für Einreisende

Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren. Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Sofern binnen zehn Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten, muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (in München per E-Mail an gs-is-mw.gsr@muenchen.de) unverzüglich informiert werden.

Quarantänepflicht für Einreisende

Für Einreisende aus Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten gilt darüber hinaus direkt nach Ankunft die Pflicht zur häuslichen Quarantäne nach den Regelungen der CoronaEinreiseV. Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen.

  • Nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Quarantänezeit grundsätzlich 10 Tage. Wenn Sie einen Impf- oder Genesenennachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermitteln, endet die Quarantäne vorzeitig im Zeitpunkt der Übermittlung. Gleiches gilt im Fall der Übermittlung eines Testnachweises unter unter corona-einreisende.gsr@muenchen.de - die Testung darf jedoch frühestens 5 Tage nach der Einreise durchgeführt werden. Die Quarantäne dauert in diesem Fall also mindestens 5 Tage.
    Für Personen unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch (also ohne Testnachweis) mit Ablauf des 5. Tages nach der Einreise.
  • Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet dauert die Quarantänezeit grundsätzlich 14 Tage. Eine Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne (zum Beispiel durch einen Negativ-Test) besteht in diesem Fall nicht.
    Wenn die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die relevante Virusvariante hinreichend wirksam ist, endet die Quarantäne vorzeitig im Zeitpunkt der Übermittlung des Impfnachweises. Das RKI wird auf seiner Homepage explizit bekanntgeben, welche Impfstoffe gegen die Varianten aus den aktuellen Virusvariantengebieten ausreichend wirksam sind. Aktuell gibt es allerdings noch keine entsprechende Bekanntgabe. Das bedeutet, dass auch für vollständig Geimpfte derzeit – unabhängig von der Art des verwendeten Impfstoffes – nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet eine vierzehntägige Quarantänepflicht gilt. Erst mit Bekanntmachung der maßgeblichen Feststellung durch das Robert Koch-Institut sind Ausnahmen möglich.

Weitere Informationen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

„Kleiner Grenzverkehr“: Für Personen, die sich weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für nur bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen, entfällt die Quarantänepflicht, sofern sie sich nicht innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Weitere Ausnahmen von der Quarantänepflicht oder von der Nachweis- bzw. Anmeldepflicht sind in § 6 der CoronaEinreiseV geregelt.

Weitere Informationen:

> Coronavirus-Einreiseverordnung
> Merkblatt zur digitalen Einreiseanmeldung
> Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete laut Robert Koch-Institut (RKI)
> Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Was gilt bayernweit?

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums.
Zur Webseite

Testmöglichkeiten in München

Seit 13. November können nach der neuen Testverordnung des Bundes wieder kostenlose Corona-Schnelltests für alle asymptomatischen Personen angeboten werden. Die kostenlosen Schnelltests können in teilnehmenden Apotheken, beauftragten privaten Testzentren oder im städtischen Testzentrum auf der Theresienwiese durchgeführt werden.

> Terminvereinbarung Corona-Teststation Theresienwiese

> Übersicht der beauftragten privaten Testzentren in München

> Coronatests in Apotheken (bayernweiter Überblick)

Weitergehende Informationen zu Corona-Tests und den zu erbringenden Nachweisen finden Sie in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Im städtischen Testzentrum auf der Theresienwiese kostenlose PCR-Tests angeboten ausschließlich

  • gemäß den Paragrafen 2, 3 und 4b der Testverordnung des Bundes (Kontaktpersonen, bei einem Warnhinweis der Corona-Warn-App, bei Ausbruchsgeschehen und PCR-Bestätigungstestungen)
  • für Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen COVID-19 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden konnten
  • für Stillende und Schwangere (befristet bis 31.3.2022; hier ist ein kostenloser PCR-Test auch in Arztpraxen möglich)
  • für Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, ambulanten Pflegediensten und anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach Vorlage eines von der Einrichtung ausgestellten Berechtigungsscheins
  • für leicht symptomatische Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen (sog. "Schnupfenkinder") Hinweis: Hier genügt auch eine Bestätigung der Eltern , dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist.

Die Testung symptomatischer Patient*innen über den Hausarzt bleibt ebenfalls kostenfrei.

> Terminvereinbarung Corona-Teststation Theresienwiese

> Coronatests in privaten Testzentren und Apotheken (bayernweiter Überblick)

Weitergehende Informationen zu Corona-Tests und den zu erbringenden Nachweisen finden Sie in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Durchführung von Bürgertestungen: Beauftragung als Teststellenbetreiber

Sie möchten als Leistungserbringer mit der Durchführung von Bürgertestungen (§ 4a TestV) im Stadtgebiet München beauftragt werden und eine Teststelle eröffnen?

Eine Beauftragung ist nur bei Vorliegen der nach der TestV vorgeschriebenen Voraussetzungen möglich.

Bitte übersenden Sie uns daher nachfolgend benötigte Unterlagen:

  • Testellenbezogenes Hygienekonzept (Vorgaben aus dem Musterhygieneplan des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) sind vollumfänglich einzuhalten)
  • Durchführungskonzept (mit Skizze der Teststelle, aus denen der Testbetrieb optisch ersichtlich wird)
  • Schulungsnachweise aller eingesetzten Mitarbeiter*innen (wichtig: Online-Schulung nicht ausreichend); Schulung muss auch praktische Übungen beinhalten (siehe dazu Musterhygieneplan unter Punkt 3.1)
  • Angabe zur täglichen max. Testkapazität (Füllen Sie hierzu bitte den Datenabgleich aus, den Sie unten in den Formularen finden!)

an folgende E-Mail-Adresse: schnelltestungen.gsr@muenchen.de

Bitte vergleichen Sie die unten aufgeführten Formulare und Links!

Beauftragungen werden nur zur Durchführung von Bürgertestungen nach § 4a Coronavirus-Testverordnung (TestV) mittels PoC-Antigen-Schnelltest vorgenommen. Das Beauftragungsverfahren richtet sich nach den Voraussetzungen des § 6 Abs. 2 TestV.

Anbieter dürfen nur dann als weitere Leistungserbringer für Bürgertestungen gem. § 4a TestV beauftragt werden, wenn sie

  • unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen, medizinprodukterechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen eine ordnungsgemäße Erbringung der Leistungen nach § 1 Absatz 1 Satz 2 gewährleisten,
  • die erforderliche Zuverlässigkeit aufweisen
  • gegenüber der beauftragenden Stelle begründete Angaben zur vorhandenen Testkapazität machen und  
  • eine Geheimhaltungsvereinbarung mit uns schließen.

Die Gewährleistung der ordnungsgemäßen Erbringung der Leistungen wird anhand eines durch die Teststelle einzureichenden Hygienekonzepts und der entsprechenden Schulungsunterlagen überprüft.

Das Vorliegen der erforderlichen Zuverlässigkeit erfordert eine Einzelfallbetrachtung aller relevanten Umstände.

Hinweis zu den Angaben der vorhandenen Testkapazitäten: Konkret muss geprüft werden, ob die zu beauftragende Teststelle glaubhaft ihre Testkapazität dargelegt hat. Die Darlegung kann etwa durch Angaben zur Größe der für die Testdurchführung vorgesehenen Räumlichkeiten, zur Anzahl der testenden Mitarbeitenden (Schulungsnachweise erforderlich) und zu den Betriebszeiten erfolgen.

Die Beauftragung erfolgt für jede Teststelle gesondert. Wenn Sie ggfs. zusätzliche Teststellen eröffnen wollen, ist daher eine neue Beauftragung zu beantragen.

Bitte nennen Sie uns, auf wen genau die Beauftragung adressiert ist: Sie als Privatperson, als Vertreter einer ausdrücklich genannten juristischen Person oder Personenhandelsgesellschaft oder als Zusammenschluss mit weiteren Personen. Eine Beauftragung kann nicht nachträglich auf einen Dritten übertragen werden.

Bitte senden Sie uns alle Unterlagen unmittelbar vollständig zu, da nur noch bis zum 15.12.2021 Beauftragungen erteilt werden können! Dies gilt unabhängig davon, ob der Antrag auf Beauftragung vor dem 15.12.2021 eingegangen ist!

Bitte beachten Sie: Für erst kurzfristig vor dem oben benannten Datum gestellte Anträge kann – insbesondere im Fall nicht vollständig eingereichter Unterlagen – eine Beauftragung bis zum 15.12.2021 nicht garantiert werden.

Formulare (Download):

 

Virusvariante Omikron

Alle Personen (auch Geimpfte und Genesene), die positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, sowie deren enge Kontaktpersonen können sich erst nach 14 Tagen mittels eines PCR-Tests aus der Quarantäne freitesten - das gilt auch für Geimpfte und Genesene! Weitere Informationen im folgenden Abschnitt.

Infizierte und Kontaktpersonen

Quarantäne nach Einreise aus einem Virusvariantengebiet

Alle Einreisenden, auch Geimpfte oder Genesene, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Omikron-Virusvariantengebiet (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika) aufgehalten haben, müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Zur Beendigung der Quarantäne muss ein frühestens an Tag 14 durchgeführter negativer PCR-Test vorliegen. Reiserückkehrer mit Wohnsitz in München müssen sich beim Münchner Gesundheitsamt unter virusvarianten-gebiete.gsr@muenchen.de melden.

Positiv auf Omikron getestete Personen

Für alle Personen, auch Geimpfte und Genesene, die positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, endet die Isolation frühestens nach 14 Tagen. Es muss 48 Stunden Symptomfreiheit sowie ein frühestens an Tag 14 durchgeführter negativer PCR-Test vorliegen.

Kontaktpersonen von positiv auf Omikron getesteten Personen

Für alle Personen, auch Geimpfte und Genesene, die Kontakt zu einer Person hatten, die positiv auf die Omikron-Variante getestet wurde, wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Zur Beendigung der Quarantäne muss ein frühestens an Tag 14 durchgeführter negativer PCR-Test vorliegen.

+++ Aktueller Hinweis: Für positiv auf Omikron getestete Personen gelten abweichende Regelungen - mehr Informationen im vorhergehenden Kapitel +++

Für alle positiv getesteten Personen (Indexpersonen) gilt:

  • Umgehend in häusliche Quarantäne begeben (die häusliche Quarantäne dauert mindestens 14 Tage)
  • Hygieneregeln einhalten
  • Von Familienangehörigen im eigenen Haushalt isolieren
  • Familienangehörige im eigenen Haushalt bleiben ebenfalls zu Hause in Quarantäne
  • Kontaktpersonen informieren
  • Hausärzt*in kontaktieren bei Symptomen, die behandelt werden müssen
  • Im Notfall: 112 anrufen

Das Gesundheitsamt nimmt schriftlich (Brief, bitte regelmäßig Briefkasten kontrollieren) oder elektronisch (Email/SMS) Kontakt zu den Indexpersonen (IP) auf. Bitte senden Sie dem Gesundheitsamt schnellstmöglich weitere Angaben zu Ihrer Person zu.

Bitte füllen Sie dazu nach Möglichkeit den Datenerfassungsbogen unter muenchen.de/ipdaten aus.

Bei positiver Testung bereits vollständig geimpfter Personen gilt abweichend:

Wenn Sie als bereits vollständig geimpfte Person mittels PCR-Test positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet wurden, beträgt die Dauer der häuslichen Quarantäne in der Regel zunächst 7 Tage. Sollten Sie in dieser Zeit keine Symptome entwickeln, können Sie am 7. Tag einen PCR- oder Antigen-Schnelltest durchführen. Bei negativem Ergebnis können Sie frühestens am 8. Tag die Quarantäne beenden, sobald Sie den Anruf des Gesundheitsamtes erhalten haben.

Bitte informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen und andere enge Kontakte der letzten zwei Tage vor der Abnahme des positiven Tests oder Symptombeginn im privaten wie auch beruflichen Umfeld über Ihre Infektion. Enge Kontakte, die weder geimpft noch genesen sind, sollten sich beim Gesundheitsamt unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder bei der allgemeinen Servicehotline Corona (089 233-96333, Montag-Freitag 8-16 Uhr) melden.

Bei positivem Selbsttest gilt zusätzlich:

  • Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne. Die häusliche Quarantäne endet mit Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses.
  • Bitte vereinbaren Sie unverzüglich unter folgendem Link einen Termin zur PCR-Testung auf der Theresienwiese:
    Zur Terminvereinbarung: Corona-Teststation Theresienwiese
  • Die Anreise zum Test muss individuell erfolgen, zum Beispiel mit dem Auto. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht benutzt werden.
  • Sollten Sie keinen Termin über den Link vereinbaren können, wenden Sie sich bitte an Ihre*n Hausärzt*in oder den Kassenärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117).
  • Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die häusliche Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsreferat trifft die notwendigen Anordnungen und informiert Sie entsprechend.
  • Sie können uns Ihren positiven Selbsttest wie folgt mitteilen:
    - per E-Mail an corona-schnelltest.gsr@muenchen.de
    - per Post an: Gesundheitsreferat, Sonderorganisation Corona, Bayerstraße 28A, 80335 München
    - per Fax unter 233-47807
  • Es wird gebeten, Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Ihren Beruf und Ihren Arbeitgeber, Testdatum, die Art der Testung (PCR-Test oder Antigentest) und gegebenenfalls den Beginn der Symptomatik zu übermitteln.

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder die stadtweite Servicehotline Corona telefonisch unter 089 233-96333 (Montag-Freitag 8-16 Uhr).

> Weitere Informationen für Corona-positiv Getestete
> Merkblatt für positiv auf Corona getestete Personen
> Allgemeinverfügung AV Isolation

+++ Aktueller Hinweis: Für Personen mit Kontakt zu einer positiv auf Omikron getesteten Person gelten abweichende Regelungen - mehr Informationen im Kapitel "Regelungen für die Variante Omikron+++

Kontaktpersonen sind Personen, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall in dessen ansteckendem Zeitraum hatten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Sofern Sie als Kontaktperson nicht genesen oder geimpft sind, müssen Sie sich unmittelbar nach dem Kontakt zu der infizierten Person in häusliche Quarantäne begeben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Die Selbstmeldung als Kontaktperson kann über muenchen.de/kpdaten erfolgen oder über die allgemeine Servicehotline Corona (089 233-96333, Montag-Freitag 8-16 Uhr).
  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests, kostenlosen Schnelltests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung an das Gesundheitsamt unter infektionsschutz.gsr@muenchen.de oder bei der allgemeinen Servicehotline Corona (089 233-96333, Montag-Freitag 8-16 Uhr).
  • Im Notfall: 112 anrufen

Quarantäne bei Genesenen

Die Quarantänepflicht gilt in der Regel nicht für Kontaktpersonen, deren Immunsystem nicht durch Medikamente oder Vorerkrankungen beeinträchtigt ist und die

  • vollständig gegen COVID-19 geimpft sind und seit der abschließenden Impfung mehr als 14 Tage vergangen sind oder
  • von einer durch PCR-Test bestätigten COVID-19-Erkrankung genesen sind und mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden oder
  • von einer durch PCR-Test bestätigten SARS-CoV-2-Infektion genesen sind, wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen.

Treten bei Ihnen innerhalb von 14 Tagen ab dem engen Kontakt zu dem bestätigten Fall von COVID-19 typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber oder Geschmacks- und Geruchsverlust auf, so ist das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren.

Quarantäne bei vollständig Geimpften

  • Wenn Sie über einen vollständigen Impfschutz verfügen, müssen Sie – von Ausnahmefällen abgesehen - keine häusliche Quarantäne einhalten. Von einem vollständigen Impfschutz spricht man ab dem 15. Tag nach der abschließenden Impfung.
  • Bitte beobachten Sie sich nach der abschließenden Impfung dennoch selbst gut in den nächsten 14 Tagen. Wenn Sie trotz Impfung Krankheitssymptome entwickeln, müssen Sie sich umgehend isolieren und einen PCR Test auf SARS-CoV-2 durchführen lassen.
  • Wenn Sie beruflich engen Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen haben (z. B. Tätigkeit in einem Pflegeheim), wird die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen bzw. Auflagen für die folgenden 14 Tage mit der Arbeitsstelle besprochen.
  • Sollten Sie privat Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen haben (z.B. Pflege von älteren Familienangehörigen) und diesen nicht für 14 Tage nach dem letzten engen Kontakt mit dem bestätigten SARS-CoV-2-Fall einstellen können, achten Sie bitte besonders auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Insbesondere empfehlen wir dann die Verwendung einer FFP-2-Maske für die Pflege von Angehörigen. Desweiteren raten wir Ihnen, in diesem Fall vermehrt Schnell- oder Selbsttests durchführen zu lassen bzw. durchzuführen.

Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen.

Medizinisches und pflegendes Personal

Für geschultes Personal, das adäquate Schutzkleidung beim Kontakt mit einer infizierten Person getragen hat, besteht keine Quarantänepflicht. Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall eine abweichende Entscheidung treffen und eine Quarantäne anordnen.

Der Sinn der Quarantäne für Kontaktpersonen liegt darin, Sie bereits vor einer eventuellen Erkrankung zu isolieren, damit Sie das Virus nicht unbemerkt weiterverbreiten können.

> Weitere Informationen für enge Kontaktpersonen zu Quarantäne und Isolation

> Datenerfassungsbogen für Kontaktpersonen unter muenchen.de/kpdaten

> Merkblatt   für Personen, die engen Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person hatten (enge Kontaktperson)

Meine App zeigt „erhöhtes Risiko“ (rot) an. Was soll ich tun?

Begeben Sie sich nach Hause und reduzieren Sie Begegnungen soweit wie möglich.

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin zur Vermittlung eines Testtermins oder melden Sie sich als Münchner Bürger*in online über corona-testung.de für einen Testtermin auf der Theresienwiese an. Über die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns finden Sie zudem Ärzte in Ihrer Nähe, die einen Corona-Test durchführen.

Hilfe und Unterstützung

  • Unter 089 233-96333 steht die Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle. Gehörlose können die Service-Hotline über den Telekommunikationsservice für Gehörlose (TEKOS) erreichen.
  • Die Stadt hat unter 089 90429-2222 außerdem ein Impf-Telefon eingerichtet. Dort können sich vor allem Münchnerinnen und Münchner, die über keinen eigenen Internetzugang verfügen, telefonisch im Impfportal registrieren lassen. Die Hotline ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
  • Die Corona-Hotline der bayerischen Staatsregierung unter 089 122220 ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 15 Uhr erreichbar und beantwortet neben Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen u.a. auch Fragen zu den Corona-Regelungen.
  • Die Bürger-Hotline 09131 6808-5101 des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 15 Uhr erreichbar.

Die Überbrückungshilfe III Plus der Bundesregierung (für Selbstständige und Unternehmen) wird als Überbrückungshilfe IV bis zum 31. März 2022 verlängert.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft berät zu Corona-Hilfen für die Wirtschaft.

Die Stadtkämmerei bietet den Münchner Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, eine Stundung, Aus- oder Herabsetzung der fälligen Gewerbesteuervorauszahlungen an sowie eine Stundung anderer fälliger Leistungen.

Die Kampagne #muenchenhaeltzamm bekommt eine eigene Rubrik für Künstlerinnen und Künstler. Sie können sich dort präsentieren und ebenso von Münchnerinnen und Münchnern unterstützt werden wie bisher schon Gewerbetreibende oder Dienstleistungsbetriebe.

  • Münchnerinnen und Münchner, die in eine persönliche Notlage geraten sind, können sich an das Servicetelefon des Sozialreferates unter 089 233-96833 oder online an die Sozialbürgerhäuser wenden. Das Servicetelefon ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag von 8 bis 17 Uhr, am Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar.
  • Einen Einkaufsservice für Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, bieten die Münchner Freiwilligen an.
  • Hilfen für Familien, Frauen und Männer: Die aktuelle Situation stellt Familien und Partnerschaften vor besondere Herausforderungen. Viele machen sich Sorgen um ihre finanzielle und berufliche Zukunft. Wenn Sie selbst betroffen sind, Unterstützung möchten oder in Ihrem Umfeld bemerken, dass eine Familie Hilfe braucht, können Sie sich hier informieren.
  • Für Hundehalter*innen, die sich coronabedingt in Quarantäne begeben müssen, hat der Verein Tierrettung München die Initiative „Hundehilfe 2020“ ins Leben gerufen. Alle, die jemanden zum Gassi gehen benötigen, können sich per E-Mail an die Initiative wenden.

Neben persönlichen Kontakten in der Nachbarschaft empfehlen die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Landeshauptstadt München und die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement, FöBE, folgende Anlaufstellen:

  • Der Verein „Münchner Freiwillige – wir helfen“ bietet Hilfe durch Ehrenamtliche für Menschen in Quarantäne an. Telefonisch erreichbar ist der Verein täglich von 9 bis 18 Uhr unter 089 46132983.

  • Auch die Freiwilligen der Münchner Nachbarschaftstreffs holen zum Beispiel Lebensmittel von der Tafel, pflegen Brieffreundschaften sowie Telefonpatenschaften mit einsamen Menschen und gehen mit Abstand spazieren. Die Nachbarschaftstreffs sind von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr unter Telefon 0152 04688789 erreichbar.

  • Der Verein „RETLA“ bietet Seniorinnen und Senioren Telefongespräche gegen die Einsamkeit an. Er ist unter der Telefonnummer 089 18910026 erreichbar.

  • Bei akuten psychischen Krisen können Sie oder Ihre Angehörigen sich an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern wenden, der unter 0180 6553000 täglich rund um die Uhr erreichbar ist.
  • Die Telefonseelsorge ist via Telefon, Chat oder Mail täglich rund um die Uhr unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 erreichbar. 
  • Wenn Sie sich aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne psychisch belastet fühlen, können Sie über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung per Videosprechstunde erhalten (auch Kinder und Jugendliche).
  • Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SPDi) beraten Menschen mit seelischen Problemen und ihre Angehörigen.
  • Für Münchnerinnen und Münchner ab 60 Jahren gibt es die Gerontopsychiatrischen Dienste (GPDi); näheres hierzu finden Sie hier.
  • Migrantinnen und Migranten erhalten muttersprachliche Beratung beim Psychologischen Dienst für Ausländer der Caritas e.V., Tel. 089 2311490
  • Telefonberatung zu Suchtproblemen für Betroffene und Angehörige bietet täglich rund um die Uhr die SuchtHotline München unter 089 282822.
  • Zur Vermittlung in eine Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit wenden Sie sich bitte an die Clearingstelle der Suchtberatung des Referats für Gesundheit und Umwelt unter 089 23347210 oder 089 23347211.

Weitere Anlaufstellen:

DIE ARCHE – Suizidprävention, Tel. 089 334041

Die Münchner Insel – Krisenberatung, Tel. 089 220041

Trauma Hilfe Zentrum e.V., Tel. 089 41327950,

AETAS Kinderstiftung , Tel. 089 997409020, mit spezifischem Angebot zur Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien während der Pandemie

Nicolaidis YoungWings Stiftung – Beratung für junge Trauernde

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Wenn Sie selbst Gewalt erleben, wenn Sie Gewalt beobachten oder vermuten: Holen Sie Hilfe! Lassen Sie sich beraten! Für sich – für andere!
Auf dieser Seite finden Sie Stellen, an die Sie sich wenden können.

Freiwilliges Engagement

Freiwillige, die älteren Menschen oder Menschen anderer Risikogruppen Hilfe bei Einkäufen, wichtigen Botengängen o.ä. anbieten möchten (keine medizinische Hilfe, keine Personentransporte) können sich wenden an: Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V., Spontanhilfe-Hotline 089-46132983 (täglich 9-18 Uhr). Weitere Anlaufstellen und Informationen können Sie bei der telefonischen Beratung der Freiwilligen-Zentren der Caritas in Erfahrung bringen. Unabhängig von der Corona-Situation berät Tatendrang weiterhin telefonisch in bestehenden Projekten.

Weitere Anlaufstellen

Einen regelmäßig aktualisierten Überblick über alle Anlaufstellen für freiwilliges Engagement findet sich unter muenchen.de/engagiert-leben.

Vorsicht bei unbekannten Angeboten

Zudem gibt es viele weitere seriöse Hilfeprojekte. Doch wie immer gilt es, gerade für ältere Menschen, vorsichtig zu sein und unbekannte Angebote zu prüfen. Ehrliche Helferinnen und Helfer haben dafür immer Verständnis.

Die Abteilung Prävention und Opferschutz im Münchner Polizeipräsidium berichtet, dass der „Enkeltrick“ in einer neuen Variantewieder auftaucht: Vermeintliche Enkel geben vor, mit Corona im Krankenhaus zu liegen und dringend Geld zu benötigen.

Vereinzelt sind auch Kriminelle unterwegs, die sich als Polizeibeamte oder als Personal des Gesundheitsamtes ausgeben, um sich so Zutritt in die Wohnung zu verschaffen. In solchen Fällen immer die 110 wählen und sich erkundigen, ob der Einsatz dort bekannt ist. Weitere Informationen unter muenchen.de/engagiert-leben.

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Verhaltensregeln und -tipps

Bitte isolieren Sie sich selbst zu Hause und meiden Sie auch den Kontakt zu den anderen Haushaltsangehörigen. Achten Sie auch zu Hause auf die strenge Einhaltung der Hygieneregeln.

Bitte melden Sie sich telefonisch beim Hausarzt oder wählen Sie, außerhalb der Sprechstunden, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117. 

In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

> Informationen zu demografischen Faktoren, Symptomen und Krankheitsverlauf (RKI)

Das Coronavirus wird hauptsächlich über Tröpfchen und Aerosole übertragen, die von infizierten Personen beim Husten und Niesen, aber auch beim Atmen, Sprechen und Singen freigesetzt werden. In geschlossenen Räumen erhöht sich die Ansteckungsgefahr.

Um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen, ist es deshalb wichtig, Kontakte möglichst zu beschränken und die AHA+L-Regeln einzuhalten:

  • Abstand halten: Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen – beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park.
  • Hygiene beachten: Befolgen Sie die Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie für gründliches Händewaschen.
  • Im Alltag Maske tragen: Beachten Sie die in vielen Bereichen geltende Maskenpflicht. Darüber hinaus sollten Sie immer dann, wenn es eng wird und ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen nicht sicher eingehalten werden kann, eine Maske tragen.
  • + Lüften: In geschlossenen Innenräumen zusätzlich wichtig: Lüften Sie in regelmäßigen Abständen für einige Minuten.

Außerdem können Sie die Corona-Warn-App nutzen: Die App benachrichtigt Sie, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren.

> Der „Corona-Knigge“ für Jung und Alt

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