Aktuelle Corona-Zahlen für München

Grafiken und Erläuterungen zur Entwicklung der Fallzahlen, zu Tageswerten und 7-Tage-Inzidenz, Altersverteilung, Bettenbelegung in den Kliniken und den Impfzahlen

Tagesmeldung

Update 29./30.5.: Da das LGL an Wochenenden und Feiertagen jetzt keine Fallzahlen mehr an das RKI übermittelt, erfolgt sonntags und montags an dieser Stelle keine aktuelle Meldung der 7-Tage-Inzidenz für München. Der am Samstag, 28.5. vom RKI gemeldete Wert wies für München eine 7-Tage-Inzidenz von 220,3 aus.

Update 27.5.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle

In München wurden für Donnerstag, 26. Mai, 417 neue Corona-Fälle (Mittwoch: 574, dazu 80 Nachmeldungen) und kein weiterer Todesfall gemeldet. Nachmeldungen entstehen in der Regel dadurch, dass ein positives PCR-Testergebnis rückdatiert werden muss, wenn dazu ein vorab erfolgter positiver Schnelltest vorliegt. Dieses Vorgehen schreibt das LGL so vor.

Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 522.517 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 513.972 Personen, die bereits genesen sind, 6.508 aktuell Infizierte sowie insgesamt 2.037 Todesfälle.

Da das LGL an Wochenenden und Feiertagen keine Fallzahlen mehr an das RKI übermittelt, erfolgt an den jeweiligen Folgetagen an dieser Stelle keine aktuelle Meldung der 7-Tage-Inzidenz für München. Der am Donnerstag, 26.5. vom RKI gemeldete Wert wies für München eine 7-Tage-Inzidenz von 273,1 aus.

Bislang (Stand 22.5.) wurden in München insgesamt 2.903.883 Impfungen durchgeführt (1.083.167 Erst- und 1.060.002 Zweitimpfungen sowie 703.385 Dritt- und 57.329 Viertimpfungen). Impfungen durch Betriebsärzt*innen wurden bislang nicht erfasst. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bei den Erstimpfungen bei 72,8 %, bei den Zweitimpfungen bei 71,2 % und bei den Drittimpfungen („Boosterimpfung“) bei 47,3 %. Eine vierte Impfung wird derzeit nur für Personen über 70 Jahre, Personen mit Immunschwäche sowie Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen und Personal mit direktem Patientenkontakt empfohlen.

Für Kinder unter 5 Jahren (5,3 % der Bevölkerung) gibt es allerdings keinen zugelassenen Impfstoff, sodass die Münchner Impfquote für die impffähige Bevölkerung (5+) bei 76,9 / 75,2 / 49,9 Prozent (Erst- / Zweit- / Drittimpfung) liegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,72 (Stand 25.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 72 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,72 liegt diese Spannbreite zwischen 0,66 und 0,77.

Entwicklung Fallzahlen

Die dargestellte Gesamtzahl entspricht allen bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchnern, einschließlich der Personen, die zwischenzeitlich genesen oder verstorben sind.

Die Anzahl der aktuell Infizierten ist definiert als die Zahl der neu gemeldeten Infizierten der letzten 10 Tage (bis 9.1.22: der letzten 14 Tage).

Die Anzahl der Genesenen ergibt sich aus der Gesamtzahl abzüglich der aktuell Infizierten und der Verstorbenen.

Als Todesfälle zählen verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren und unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an Corona“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit Corona infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit Corona“).

Tageswerte

Das Datum der Tageswerte bezieht sich grundsätzlich auf den Tag, an dem die positiven Testergebnisse vom Gesundheitsamt erfasst werden (Meldedatum).

Nachmeldungen entstehen in der Regel dadurch, dass ein positives PCR-Testergebnis rückdatiert werden muss, wenn dazu ein vorab erfolgter positiver Schnelltest vorliegt. Dieses Vorgehen schreibt das LGL so vor. Darüber hinaus können sich einzelne Tageswerte durch Qualitätskontrollen rückwirkend reduzieren oder erhöhen.

Das Gesundheitsamt bekommt Daten von Laboren, Ärzten, Krankenhäusern usw. in unterschiedlicher Qualität geliefert. So kann es z.B. vorkommen, dass ein positiver Fall gemeldet wird, der zwar in München im Krankenhaus behandelt wird, aber im Landkreis wohnt. Deshalb wird dieser Fall dann nach der Qualitätskontrolle an den Landkreis weitergemeldet und aus der Münchner Statistik entfernt.

Die aktuellen Korrekturen sind zusammen mit den ursprünglich gemeldeten Tageswerten in der Grafik unter dem Reiter „Coronafälle der letzten 7 Tage“ dokumentiert.

Die genannten Todesfälle sind die verstorbenen Münchner Covid-19-Patient*innen, die dem Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet wurden. Entsprechend weist die Grafik das Meldedatum und nicht das Sterbedatum aus. Als Todesfälle werden nach Vorgabe des RKI sowohl Personen gezählt, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit Corona infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“).

Abweichungen zu den vom Robert Koch-Institut (RKI) oder dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen ergeben sich vor allem aufgrund der unterschiedlichen Betrachtungszeiträume für die Tageswerte. Um den Meldeverzug möglichst gering zu halten, ruft das LGL die aktuellen Daten bereits um 16 Uhr aus dem städtischen System ab, um sie nach Prüfung rechtzeitig an das RKI weitermelden zu können. Die von LGL und RKI gemeldeten Zahlen für München spiegeln damit jeweils den Zeitraum zwischen 16 Uhr und 16 Uhr des Folgetags wider. Die städtischen Zahlen beziehen sich dagegen immer auf den vollen Tag, also von 0 bis 24 Uhr.

7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Bei der Berechnung wird jeweils die Einwohnerzahl des Statistischen Bundesamts mit Stand 31.12.2020 zugrunde gelegt, um eine deutschlandweite Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Für München beträgt diese amtliche Einwohnerzahl 1.488.202.

Die 7-Tage-Inzidenz wird täglich vom Robert Koch-Institut ermittelt und unter corona.rki.de veröffentlicht.

Das RKI weist darauf hin, dass es insbesondere bei dynamischen Entwicklungen durch den Meldeverzug zu einer Unterschätzung der 7-Tage-Inzidenz kommen kann.

Hinweis: Seit dem 21.4.2022 bezieht sich das LGL bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz auf die Daten des RKI. Deshalb wird in der Grafik seit diesem Stichtag nur noch der vom RKI ermittelte Inzidenzwert für München dargestellt.

► FAQ Coronazahlen

Altersverteilung

Die Zuordnung von Corona-Fällen geschieht grundsätzlich nach dem Wohnort-Prinzip.

Ein Münchner Fall ist demnach ein Corona-Infizierter, der in München wohnt.

Keine Münchner Fälle sind dagegen Corona-Infizierte, die zwar in München arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Münchner Krankenhaus stationär aufgenommen wurden, ihren Wohnsitz aber im Umland haben.

Bettenbelegung Krankenhäuser

Derzeit (Stand 27.5.) sind in den Münchner Krankenhäusern 179 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 15 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 2 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC).

Die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern kann über das DIVI-Intensivregister  abgerufen werden.

Hinweis: Die Münchner Krankenhäuser haben einen überörtlichen Versorgungsauftrag, sodass dort auch Patient*innen aus dem Umland und darüber hinaus behandelt werden.

Impfungen

Bislang (Stand 22.5.) wurden in München insgesamt 2.903.883 Impfungen durchgeführt (1.083.167 Erst- und 1.060.002 Zweitimpfungen sowie 703.385 Dritt- und 57.329 Viertimpfungen). Impfungen durch Betriebsärzt*innen wurden bislang nicht erfasst. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bei den Erstimpfungen bei 72,8 %, bei den Zweitimpfungen bei 71,2 % und bei den Drittimpfungen („Boosterimpfung“) bei 47,3 %. Eine vierte Impfung wird derzeit nur für Personen über 70 Jahre, Personen mit Immunschwäche sowie Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen und Personal mit direktem Patientenkontakt empfohlen.

Für Kinder unter 5 Jahren (5,3 % der Bevölkerung) gibt es allerdings keinen zugelassenen Impfstoff, sodass die Münchner Impfquote für die impffähige Bevölkerung (5+) bei 76,9 / 75,2 / 49,9 Prozent (Erst- / Zweit- / Drittimpfung) liegt.

Die Impfquoten beziehen sich auf die Münchner Gesamtbevölkerung von 1.488.202 Personen (Stand: 31.12.2020) bzw. auf eine Bevölkerungszahl von 1.409.178 Personen im Alter von 5+ Jahren.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland und den einzelnen Bundesländern bietet das Impfquoten-Monitoring des RKI sowie das Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

► Infos zur den Münchner Impfstandorten

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