Aktuelle Corona-Zahlen für München

Grafiken und Erläuterungen zur Entwicklung der Fallzahlen, zu Tageswerten und 7-Tage-Inzidenz, Altersverteilung, Bettenbelegung in den Kliniken und den Impfzahlen

Tagesmeldung

Update 29.1.: Das RKI meldet aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 1.726,3 für München (corona.rki.de). Weitere aktuelle Kennzahlen für Bayern werden auf lgl.bayern.de veröffentlicht.

Update 28.1.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle

In München wurden für Donnerstag, 27. Januar, 3.704 neue Corona-Fälle (einschließlich 393 Nachmeldungen) und 2 weitere Todesfälle gemeldet. Nachmeldungen entstehen in der Regel dadurch, dass ein positives PCR-Testergebnis rückdatiert werden muss, wenn dazu ein vorab erfolgter positiver Schnelltest vorliegt. Dieses Vorgehen schreibt das LGL so vor.

Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 208.553 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 160.183 Personen, die bereits genesen sind, 46.680 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.690 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 1.830,3 (Stand 28.1.).

Bislang (Stand 26.1.) wurden in München insgesamt 2.706.610 Impfungen durchgeführt (1.070.014 Erst- und 1.028.736 Zweitimpfungen sowie 607.860 Drittimpfungen). Impfungen durch Betriebsärzt*innen wurden bislang nicht erfasst. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bei den Erstimpfungen bei 71,9 %, bei den Zweitimpfungen bei 69,1 % und bei den Drittimpfungen („Boosterimpfung“) bei 40,8 %.

Für Kinder unter 5 Jahren (5,3 % der Bevölkerung) gibt es allerdings keinen zugelassenen Impfstoff, sodass die Münchner Impfquote für die impffähige Bevölkerung (5+) bei 75,9 / 73,0 / 43,1 Prozent (Erst- / Zweit- / Drittimpfung) liegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,11 (Stand 28.1.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 111 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast ) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,11 liegt diese Spannbreite zwischen 1,07 und 1,16.

Fragen rund um Corona

Unter 089 233-96333 steht die Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Entwicklung Fallzahlen

Die dargestellte Gesamtzahl entspricht allen bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchnern, einschließlich der Personen, die zwischenzeitlich genesen oder verstorben sind.

Die Anzahl der aktuell Infizierten ist definiert als die Zahl der neu gemeldeten Infizierten der letzten 14 Tage.

Die Anzahl der Genesenen ergibt sich aus der Gesamtzahl abzüglich der aktuell Infizierten und der Verstorbenen.

Als Todesfälle zählen verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

Tageswerte

Das Datum der Tageswerte bezieht sich grundsätzlich auf den Tag, an dem die positiven Testergebnisse vom Gesundheitsamt erfasst werden (Meldedatum).

Nachmeldungen entstehen in der Regel dadurch, dass ein positives PCR-Testergebnis rückdatiert werden muss, wenn dazu ein vorab erfolgter positiver Schnelltest vorliegt. Dieses Vorgehen schreibt das LGL so vor. Darüber hinaus können sich einzelne Tageswerte durch Qualitätskontrollen rückwirkend reduzieren oder erhöhen.

Das Gesundheitsamt bekommt Daten von Laboren, Ärzten, Krankenhäusern usw. in unterschiedlicher Qualität geliefert. So kann es z.B. vorkommen, dass ein positiver Fall gemeldet wird, der zwar in München im Krankenhaus behandelt wird, aber im Landkreis wohnt. Deshalb wird dieser Fall dann nach der Qualitätskontrolle an den Landkreis weitergemeldet und aus der Münchner Statistik entfernt.

Die aktuellen Korrekturen sind zusammen mit den ursprünglich gemeldeten Tageswerten in der Grafik unter dem Reiter „Coronafälle der letzten 7 Tage“ dokumentiert.

Die genannten Todesfälle sind die verstorbenen Münchner Covid-19-Patient*innen, die dem Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet wurden. Entsprechend weist die Grafik das Meldedatum und nicht das Sterbedatum aus. Als Todesfälle werden nach Vorgabe des RKI Personen gezählt, die an oder mit SARS-CoV-2 verstorben sind.

Abweichungen zu den vom Robert Koch-Institut (RKI) oder dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen ergeben sich vor allem aufgrund der unterschiedlichen Betrachtungszeiträume für die Tageswerte. Um den Meldeverzug möglichst gering zu halten, ruft das LGL die aktuellen Daten bereits um 16 Uhr aus dem städtischen System ab, um sie nach Prüfung rechtzeitig an das RKI weitermelden zu können. Die von LGL und RKI gemeldeten Zahlen für München spiegeln damit jeweils den Zeitraum zwischen 16 Uhr und 16 Uhr des Folgetags wider. Die städtischen Zahlen beziehen sich dagegen immer auf den vollen Tag, also von 0 bis 24 Uhr.

7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Bei der Berechnung wird jeweils die Einwohnerzahl des Statistischen Bundesamts mit Stand 31.12.2020 zugrunde gelegt, um eine deutschlandweite Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Für München beträgt diese amtliche Einwohnerzahl 1.488.202.

Die 7-Tage-Inzidenz wird täglich vom Robert Koch-Institut ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de ) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert.

Das RKI weist darauf hin, dass es insbesondere bei dynamischen Entwicklungen durch den Meldeverzug zu einer Unterschätzung der 7-Tage-Inzidenz kommen kann.

► FAQ Coronazahlen

Altersverteilung

Die Zuordnung von Corona-Fällen geschieht grundsätzlich nach dem Wohnort-Prinzip.

Ein Münchner Fall ist demnach ein Corona-Infizierter, der in München wohnt.

Keine Münchner Fälle sind dagegen Corona-Infizierte, die zwar in München arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Münchner Krankenhaus stationär aufgenommen wurden, ihren Wohnsitz aber im Umland haben.

Bettenbelegung Krankenhäuser

Derzeit (Stand 28.1.) sind in den Münchner Krankenhäusern 452 Betten mit bestätigten COVID-19-Fällen belegt, davon 61 Intensivbetten (Intensive Care Unit, ICU) und 14 Betten in der Intensivüberwachungspflege (Intermediate Care, IMC).

Die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche in den Krankenhäusern kann über das DIVI-Intensivregister abgerufen werden.

Hinweis: In den Münchner Krankenhäusern werden nicht nur Münchner COVID-19-Fälle behandelt, sondern auch Corona-Patienten aus dem Umland und darüber hinaus.

Impfungen

Bislang (Stand 26.1.) wurden in München insgesamt 2.706.610 Impfungen durchgeführt (1.070.014 Erst- und 1.028.736 Zweitimpfungen sowie 607.860 Drittimpfungen). Impfungen durch Betriebsärzt*innen wurden bislang nicht erfasst. Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, bei den Erstimpfungen bei 71,9 %, bei den Zweitimpfungen bei 69,1 % und bei den Drittimpfungen („Boosterimpfung“) bei 40,8 %.

Für Kinder unter 5 Jahren (5,3 % der Bevölkerung) gibt es allerdings keinen zugelassenen Impfstoff, sodass die Münchner Impfquote für die impffähige Bevölkerung (5+) bei 75,9 / 73,0 / 43,1 Prozent (Erst- / Zweit- / Drittimpfung) liegt.

Die Impfquoten beziehen sich auf die Münchner Gesamtbevölkerung von 1.488.202 Personen (Stand: 31.12.2020) bzw. auf eine Bevölkerungszahl von 1.409.178 Personen im Alter von 5+ Jahren.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Corona-Schutzimpfungen in Deutschland und den einzelnen Bundesländern bietet das Impfquoten-Monitoring des RKI sowie das Impf-Dashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

► Infos zur den Münchner Impfstandorten

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