Benutzung im Stadtarchiv

Alle Bürger*innen können das Stadtarchiv benutzen. Die Vorlage der Archivalien erfolgt im Lesesaal. Auch schriftliche Anfragen sind möglich.

Lesesaaltheke mit Scheiben

Wie können Sie Ihren Besuch vorbereiten?

Zur Vorbereitung des Besuches hilft es, wenn Sie sich einen Überblick über die in unserem Archiv verwahrten Unterlagen verschaffen und in unserem online-Archivkatalog nach relevantem Archivgut recherchieren.

Sie können Ihren Besuch im Stadtarchiv auch schriftlich (per Mail oder Brief) vorbereiten.
Bitte beschreiben Sie Ihr Anliegen möglichst genau. Dann können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs Ihnen zielgerichtete Empfehlungen für Ihre Recherchen geben sowie Findmittel und Archivalien für Sie bereitlegen.

Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an stadtarchiv@muenchen.de.

Öffnungszeiten des Lesesaals

Derzeit haben wir Corona-bedingt nur Dienstag bis Donnerstag geöffent.

Dienstag von 10 - 13 Uhr und von 14 - 17 Uhr,
Mittwoch von 10 - 13 Uhr,
Donnerstag von 10 - 13 Uhr und von 14 - 17 Uhr

Während des gesamten Dauer Ihres Aufenthalts im Stadtarchiv ist ausnahmslos eine FFP2-Maske zu tragen.

Ihr Besuch im Lesesaal

Anmeldung

Termine sind nur mit vorheriger Anmeldung über unser Online-Buchungssystem möglich.

Pro Termin stehen acht Plätze zur Verfügung.

Sie können höchstens drei Termine pro Woche buchen. Bitte führen Sie die Termin-Bestätigung analog mit sich mit. Ein Besuch im Lesesaal ohne Vorlage der Bestätigung ist nicht möglich!
Die Anmeldung ist personalisiert und gilt nur für eine Person. Begleitpersonen können nicht mitgebracht werden.

Nach dem 2-G-Grundsatz haben nur noch Geimpfte und Genesene persönlichen Zugang zum Lesesaal. Die Prüfung der Nachweise erfolgt vor dem Zutritt durch unseren Sicherheitsdienst an der Haupteingangstür des Stadtarchivs. Bitte halten Sie den Nachweis bereit.

Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, schicken Sie uns bitte eine Stornierungsmail an lesesaal.stadtarchiv@muenchen.de.

Eine Erstanmeldung ist nur mit einer gleichzeitigen Archivalien-Bestellung möglich. Wenn Sie noch nicht wissen, welche Archivalien für Sie von Interesse sein könnten, recherchieren Sie bitte über unsere Online-Recherche bzw. kontaktieren Sie das Stadtarchiv für eine Beratung über die E-Mail-Adresse stadtarchiv@muenchen.de oder die einzelnen zuständigen Mitarbeiter*innen.

Archivalienbestellung

  • Die gewünschten Archivalien müssen mindestens 2 Werktage vor Ihrem Besuch bestellt werden. Tagsüber finden keine Aushebungen statt.
  • Es sind fünf Archivalien-Einheiten pro Tag und Benützer bestellbar.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihre Benutzungswünsche aufgrund einer zu hohen Zahl an Benutzer*innen nicht erfüllen können.

Reproduktionen, Fotografieren und PC-Nutzung im Lesesaal

Im Lesesaal können Sie an den Arbeitsplätzen auf die online-Archivdatenbank und das Internet zugreifen. Außerdem sind alle Arbeitsplätze mit Steckdosen ausgestattet und es gibt WLAN.

Es besteht die Möglichkeit, Unterlagen, die älter als 60 Jahre (Laufzeitende) sind und keinen Schutz- oder Sperrfristen beziehungsweise urheberrechtlichen Regelungen unterliegen, selber zu fotografieren. Ausgenommen davon sind prinzipiell alle Fotos, gebundenen Unterlagen und Pergamentunterlagen. Alle selbst angefertigten Fotografien dürfen nur zu eigenen Arbeitszwecken fotografiert werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, einen gebührenpflichtigen Reproduktionsantrag (Kopien oder Digitalisate) zu stellen. Das selbständige Kopieren von Unterlagen ist nicht möglich.

Grundsätzliches zur Nutzung von Archivalien

Neben der amtlichen Nutzung dient das Stadtarchiv der wissenschaftlichen, heimatkundlichen und familiengeschichtlichen Forschung sowie publizistischen, unterrichtlichen und rechtlichen Zwecken.

Die Archivalien des Stadtarchivs München stehen natürlichen und juristischen Personen sowie öffentlichen Einrichtungen grundsätzlich zur Benutzung/für Auskünfte zur Verfügung. Allerdings gibt es Archivalien, die gesetzlich geregelten Sperrfristen unterliegen und deshalb von der Benutzung ausgeschlossen sind. Eine Verkürzung dieser Schutzfristen ist auf Antrag beim Stadtarchiv unter Umständen möglich.

Im Falle der Benutzung polizeilicher Meldeunterlagen kommen melderechtliche Schutzvorschriften zur Geltung, die strenger als die archivrechtlichen sind und bei denen es keine Verkürzungsmöglichkeit gibt.

Rechtliche Grundlagen der Benutzung sind