Corona-Infos in Leichter-Sprache

Easy to Read certified page

München-Pass beantragen

Der München-Pass ist eine Hilfe.
Die Hilfe ist für Menschen mit wenig Geld in München.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum München-Pass.

Foto von einem München-Pass, der Pass ist grün, auf dem Pass steht München-Pass, Landeshauptstadt München, in der Mitte ist das Stadtwappen von der Landeshauptstadt München mit dem Münchner Kindl

Was können Sie mit dem München-Pass machen?

Das Bild zeigt eine Frau beim Schwimmen.

Mit dem München-Pass bekommen Sie Vergünstigungen.
Das heißt:
Sie müssen für manche Dinge weniger Geld bezahlen.
Zum Beispiel:

  • im Schwimm-Bad
  • in Sport-Anlagen
  • im Museum und im Theater
  • in manchen Kinos und im Tier-Park
  • in der Volks-Hochschule
  • in der Stadt-Bibliothek
  • für Fahr-Karten für die Straßen-Bahn, den Bus, die U-Bahn und die S-Bahn

Wer kann einen München-Pass bekommen?

Comic. Das Bild zeigt Geldscheine und Münzen.

Der München-Pass ist für Menschen,
die in München wohnen
und die wenig Geld haben.

Sie können den München-Pass in diesen Fällen bekommen:

  • Wenn Sie Arbeitslosen-Geld 2 bekommen.
    Das ist eine Hilfe mit Geld.
    Das Geld bekommen Menschen,
    wenn sie lange keine Arbeit finden.
    Das Geld kommt von dem Job-Center.
    Das Job-Center ist ein Amt.
    Job-Center ist ein englisches Wort.
    Job-Center sprechen Sie so aus:
    Dschobb-Sen-ter.
    Die Agentur für Arbeit
    und die Stadt München
    arbeiten im Job-Center zusammen.
    Die Agentur für Arbeit ist eine Bundes-Behörde.
    Eine Bundes-Behörde ist ein Amt.
  • Oder wenn Sie Grund-Sicherung bekommen.
    Die Grund-Sicherung ist ein Teil von der Sozial-Hilfe.
    Sozial-Hilfe ist eine sehr wichtige Hilfe in Deutschland.
    Sozial-Hilfe bekommen alle Menschen,
    die zu wenig Geld zum Leben haben.
    Sozial-Hilfe ist eine Hilfe mit Geld.
    Die Grund-Sicherung bekommt man vom Sozial-Referat.
    Dafür muss man beim Sozial-Referat einen Antrag stellen.
    Das Sozial-Referat ist eine Behörde bei der Stadt München.
    Eine Behörde ist ein Amt. 
  • Oder wenn Sie Hilfe zum Lebens-Unterhalt bekommen.
    Das ist eine Hilfe mit Geld.
    Diese Hilfe bekommt man, wenn man zu wenig Geld zum Leben hat.
    Hilfe zum Lebens-Unterhalt ist auch eine Sozial-Hilfe.
  • Oder wenn Sie Kinder-Zuschlag bekommen.
    Das ist auch eine Hilfe mit Geld.
    Dieses Geld bekommt man, wenn man wenig Geld verdient.
    Und nur wenig Geld gespart hat.
    Und Kinder hat.
  • Oder wenn Sie Wohn-Geld bekommen.
    Wohn-Geld ist ein Teil von der Sozial-Hilfe.
    Das Geld bekommt man, wenn man seine Miete nicht zahlen kann.
  • Oder wenn Sie Leistungen nach dem Asyl-Bewerber-Leistungs-Gesetz bekommen.
    Das ist auch eine Hilfe mit Geld.
    Dieses Geld bekommen Menschen,
    die nach Deutschland geflüchtet sind.
    Zum Beispiel, weil in ihrem Heimat-Land Krieg ist.
    Vorher muss aber ein Amt entschieden haben:
    Der Mensch darf erst einmal in Deutschland bleiben.
  • Oder wenn Sie nur sehr wenig Geld verdienen.
    Und
    nur wenig Geld gespart haben.
    Aber Sie dürfen nicht Au-Pair sein.
    Au-Pair spricht man O-Pär.
    Ein Au-Pair ist ein Kinder-Mädchen.
    Das Kinder-Mädchen hilft im Haushalt.
    Ein Au-Pair wohnt bei einer Gast-Familie.
    Und Sie dürfen nicht Auszubildender oder Student sein.

Wer bekommt den München-Pass noch?
Sie können den München-Pass auch dann bekommen:

  • Wenn Sie ein Freiwilliges Soziales Jahr machen.
    Man arbeitet dabei ein Jahr lang in einem sozialen Beruf.
    Ein sozialer Beruf ist zum Beispiel Pflegerin oder Pfleger in einem Alten-Heim.
    So kann man herausfinden:
    Möchte ich in dem Beruf arbeiten?
  • Oder wenn Sie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen.
    Man arbeitet dabei ein Jahr lang in der Natur.
    Zum Beispiel hilft man einer Försterin oder einem Förster bei der Arbeit.
    Und macht zum Beispiel den Wald sauber.
  • Oder wenn Sie einen Bundes-Freiwilligen-Dienst machen.
    Der Bundes-Freiwilligen-Dienst ist so ähnlich wie ein soziales Jahr.
    Aber ihn können auch ältere Menschen machen.
    Und nicht nur junge Menschen.

Wie beantragen Sie den München-Pass?

Comic. Das Bild zeigt einen Mann. Er sitzt an einem Tisch und hält ein Telefon in der Hand. Vor ihm liegen Zettel und ein Stift auf dem Tisch.

Sie müssen in ein Sozial-Bürger-Haus kommen.
Sie müssen vorher einen Termin machen.
Rufen Sie uns dafür an.
Die Telefon-Nummer ist
0 89 – 23 39 68 33.
Sie erreichen die Telefon-Nummer am:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch:
    Immer von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags.
  • Donnerstag:
    Von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags.
  • Freitag:
    Von 8 Uhr morgens bis 13 Uhr mittags.

Sie sprechen dann mit einem Mitarbeiter.

Der Mitarbeiter will wissen:

  • Wo wohnen Sie?
  • Wofür brauchen Sie einen Termin bei dem Sozial-Bürger-Haus?

Dann gibt Ihnen der Mitarbeiter die Adresse.
Und die Telefon-Nummer von Ihrem Sozial-Bürger-Haus.
Dort rufen Sie an und vereinbaren den Termin.

Welches Sozial-Bürger-Haus ist für Sie richtig?

Das Bild zeigt einen Computerbildschirm und eine Hand mit einer Maus. Auf dem Bildschirm steht: Für mehr Informationen klicken sie hier. Das Wort hier ist in blauer Farbe geschrieben. Die blaue Farbe zeigt einen Link an.

Das kommt darauf an:
Wo Sie in München wohnen.
In welchem Stadt-Teil.
Lesen Sie unsere Informationen
zu den Sozial-Bürger-Häusern.
Klicken Sie auf den Link zu den Infos
zu den Sozial-Bürger-Häusern.
Dann kommen Sie gleich zu den Informationen.
Dort stehen alle Adressen und Öffnungs-Zeiten.
Für jeden Stadt-Teil.

München-Pass für obdachlose Menschen

Comic. Das Bild zeigt ein Amt.

Obdachlos bedeutet:
Ein Mensch hat keine Wohnung.
Man sagt auch:
Der Mensch ist wohnungslos.

Obdachlose Menschen können den München-Pass
bei der zentralen Wohnungslosen-Hilfe beantragen.
Die zentrale Wohnungslosen-Hilfe ist ein Amt.
Das Amt gehört zu dem Sozial-Referat.
Das Sozial-Referat ist eine Behörde bei der Stadt München.
Eine Behörde ist ein Amt.
Sie müssen in das Amt kommen.
Die Adresse ist:
Franziskaner-Straße 6 und 8
81669 München
Raum: 003, 004, 005, 006 und 007

Sie müssen vorher einen Termin machen.
Sie können das Amt dafür anrufen.
Die Telefon-Nummer ist
0 89 - 23 34 01 05.
Sie erreichen die Telefon-Nummer am:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag:
    Immer von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags.
    Und von 13 Uhr mittags bis 15 Uhr nachmittags.
  • Freitag:
    Von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags.

Sie sprechen dann mit einem Mitarbeiter.
Der Mitarbeiter will wissen:

  • Wofür brauchen Sie einen Termin bei der zentralen Wohnungslosen-Hilfe?
  • Wann haben Sie Zeit für einen Termin bei der zentralen Wohnungslosen-Hilfe?

Dann gibt Ihnen der Mitarbeiter von der zentralen Wohnungslosen-Hilfe einen Termin.

Bei dem Termin gilt:
Sie müssen eine FFP2-Maske tragen.

München-Pass für gehörlose Menschen

Comic. Das Bild zeigt, wie sich eine Frau und ein Mann miteinander in Gebärdensprache unterhalten. Der Mann macht Bewegungen mit seinen Händen und Armen.

Gehörlose Menschen können den München-Pass bei dem Sozial-Dienst für Gehörlose beantragen.
Gehörlos bedeutet:
Ein Mensch kann nicht hören.
Oder ein Mensch hört mit beiden Ohren sehr schlecht.
Der Mensch spricht Gebärden-Sprache.
Der Sozial-Dienst für Gehörlose ist ein Amt.
Das Amt gehört zu dem Sozial-Referat.
Das Sozial-Referat ist eine Behörde bei der Stadt München.
Eine Behörde ist ein Amt.
Sie müssen in das Amt kommen.
Die Adresse ist:
Ridler-Straße 75
80339 München

Sie müssen vorher einen Termin machen.
Sie können dafür eine E-Mail an das Amt schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist
sbh-ls-sg.soz@muenchen.de

Was müssen Sie mitbringen?

Comic. Das Bild zeigt einen Personalausweis.

Sie müssen diese Dinge mitbringen:

  • ein Pass-Foto
  • Ihren Personal-Ausweis oder Ihren Reise-Pass
  • Sie haben keinen deutschen Ausweis?
    Dann bringen Sie den Pass von Ihrem Heimat-Land mit.
  • Wenn Sie Arbeitslosen-Geld 2 bekommen:
    Dann bringen Sie den Bescheid vom Job-Center mit.
  • Wenn Sie Grund-Sicherung bekommen
    oder Hilfe zum Lebens-Unterhalt:
    Dann bringen Sie den Bescheid vom Sozial-Bürger-Haus mit.
  • Wenn Sie Wohn-Geld bekommen:
    Dann bringen Sie den Bescheid vom Amt für Wohnen und Migration mit.
  • Wenn Sie Kinder-Zuschlag bekommen:
    Dann bringen Sie den Bescheid von der Kinder-Geld-Kasse mit.
  • Wenn Sie sehr wenig Geld verdienen.
    Und nur wenig Geld gespart haben:
    Dann bringen Sie Einkommens- und Vermögens-Nachweise mit.
    Einkommen ist zum Beispiel Ihr Gehalt oder eine Rente.
    Genauso wie Kranken-Geld oder Unterhalt.
    Nachweise für Einkommen sind zum Beispiel:
    Ihre Lohn-Bescheinigung oder neue Konto-Auszüge.
    Vermögen ist zum Beispiel Geld auf dem Spar-Buch.
    Und Sie bringen einen Nachweis mit,
    wie viel Miete Sie bezahlen.
    Ein Nachweis ist zum Beispiel der Miet-Vertrag.
  • Wenn Sie ein Freiwilliges Soziales Jahr machen
    oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr
    oder Bundes-Freiwilligen-Dienst:
    Dann bringen Sie Ihren Ausweis oder Vertrag mit.

Was kostet der München-Pass?

Der München-Pass ist kostenlos.

Haben Sie eine Frage zum München-Pass?

Das Bild zeigt einen Computerbildschirm und eine Hand mit einer Maus. Auf dem Bildschirm steht: Für mehr Informationen klicken sie hier. Das Wort hier ist in blauer Farbe geschrieben. Die blaue Farbe zeigt einen Link an.

Ihr Sozial-Bürger-Haus hilft Ihnen.
Sie können Ihr Sozial-Bürger-Haus anrufen.
Oder Sie können in Ihr Sozial-Bürger-Haus gehen.
Sie müssen vorher einen Termin machen.
Lesen Sie unsere Informationen zu den Sozial-Bürger-Häusern.
Klicken Sie auf den
Link zu den Infos zu den Sozial-Bürger-Häusern.
Dann kommen Sie gleich zu den
Informationen zu den Sozial-Bürger-Häusern.
Dort stehen alle Adressen und Telefon-Nummern.
Für jeden Stadt-Teil.

Der Text hält sich an die Regeln von Inclusion Europe

Der Original-Text stammt von dem
Sozial-Referat München.

Die Übersetzung in Leichte Sprache ist von
Elke Wildraut, Landes-Hauptstadt München.

Der Text ist überarbeitet von:
sag’s einfach – Büro für Leichte Sprache in Regensburg.

Der Text ist geprüft von:
Prüfgruppe einfach g’macht, Abteilung Förderstätte,
Straubinger Werkstätten St. Josef der KJF Werkstätten gGmbH.

Die gezeichneten Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit
geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
und von
© Inga Kramer, www.ingakramer.de (Bildschirm mit Link).

Das Zeichen für Leichte Sprache ist von Inclusion Europe.
© Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe.
Weitere Informationen unter www.inclusion-europe.eu