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Kennzahlen Standort München

Die Landeshauptstadt München ist eine der erfolgreichsten deutschen Großstädte und zählt auch im internationalen Vergleich zu den führenden Wirtschaftsmetropolen.

Wirtschaftsstandort München - Zahlen und Fakten

Kennzahlen
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Global players aber auch hidden champions des Mittelstandes und aufstrebende Start-up- Unternehmen schätzen die optimalen Bedingungen am Standort. Die breite und ausgewogene Wirtschafts- und Branchenstruktur, die hervorragende Infrastruktur sowie ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot stehen für Münchens Attraktivität.

Bevölkerung

München ist mit 1,56 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt gehört zu den wachsenden Großstädten in Industriestaaten, die für junge, gut ausgebildete Erwachsene besonders attraktiv sind. Laut aktueller Prognose wird die Zahl der Einwohner*innen bis 2040 auf voraussichtlich 1,85 Mio. anwachsen.
Weiterhin gab es 2020 in München mehr Geburten als Sterbefälle.

Dabei sind die Geburtenzahlen, die bis 2017 zehn Jahre lang einem Aufwärtstrend folgten und danach drei Jahre lang leicht sanken, nun wieder leicht auf das Niveau von 2018 angestiegen.

Mit 28,5 % hat München deutschlandweit einen der höchsten Ausländeranteile. Weitere 16,6 % der Münchner haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt leben in München Menschen aus 190 Nationen und machen die Stadt zu einer vielfältigen und toleranten Metropole.


Wirtschaftskraft

Der Großraum München ist das Wirtschaftszentrum Bayerns. 11,3 % der bayerischen Bevölkerung leben in der Landeshauptstadt und erwirtschaften rund 19 % des bayerischen Bruttoinlandsprodukts BIP. Dieses belief sich 2018 in München auf 116,6 Mrd. Euro.

Der Dienstleistungssektor dominierte die Branchen und hatte 2018 einen Anteil von 78,2 % an der Münchner Bruttowertschöpfung. Das Produzierende Gewerbe trug mit 21,8 % zur Bruttowertschöpfung am Standort bei.
Bemerkenswert für den Standort München ist auch die Arbeitsproduktivität, also das BIP je Erwerbstätigem: Diese Kennziffer lag 2018 bei 103.355 Euro - das ist der höchste Wert im bundesdeutschen Vergleich der Großstädte.
 

Beschäftigte

München ist Deutschlands zweitgrößter Beschäftigungsstandort mit rund 898.000 SV-Beschäftigten im Stadtgebiet und rund 1,5 Millionen SV-Beschäftigten in der Region. Die SV-Beschäftigung wächst in München seit zehn Jahren - meist deutlich über der 2 %-Marke. 2020 kam es hier aufgrund der Corona-Pandemie zwar zu einem Stillstand.

Dennoch veränderte sich die Beschäftigungssituation in der Region München im Vergleich zum Vorjahr nicht, während in der Stadt München die SV-Beschäftigung um + 0,1 % (+765) anstieg. Natürlich zeigt dies auch die im Pandemiejahr sehr stark genutzte Kurzarbeit.

München ist die deutsche Großstadt mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Im Agenturbezirk München betrug die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2020 in Folge der Pandemie 4,5 %, nach einem historischen Tiefststand von 3,3 % in 2019.

München weist mit 64,3 % die höchste Beschäftigungsquote auf, wenn man Stuttgart, Frankfurt a.M., Hamburg, Düsseldorf, Köln und Berlin zum Vergleich nimmt. Im Kreis dieser Städte haben Münchens SV-Beschäftigte mit einem Akademikeranteil von 37,1 % im Durchschnitt das höchste Qualifikationsniveau.
 

Immobilienmarkt

Der Münchner Immobilienmarkt zählt neben London, Paris und Berlin zu Europas wichtigsten Immobilienmärkten. Mit einem gewerblichen Transaktionsvolumen von rund 10,9 Mrd. Euro wurde 2019 ein neuer Umsatzrekord aufgestellt. 2020 zeigte nicht nur der deutsche, sondern auch der Münchner Büromarkt deutlich die coronabedingten Einbrüche. Der Büroflächenumsatz sank um 26 % auf 567.800 m².

Der Büroflächenleerstand ist aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in fast allen großen Immobilienstandorten – ausgenommen Düsseldorf – deutlich angestiegen. In München stieg die Leerstandsquote von 2,2 % auf 3,5 %  an. Das ist eine Zunahme des Leerstandsvolumens um 61 % von knapp 300.000 m² auf insgesamt 787.900 m².

Diese Marktentwicklungen hatten jedoch keinen Rückgang der Spitzenmieten zur Folge. Außer in Frankfurt, dem Standort mit der weiterhin höchsten Spitzenmiete (45 Euro/m2), sind in allen anderen Vergleichsstädten die Spitzenmieten entweder angestiegen, wie in Stuttgart (+6,4 %), Hamburg (+3,4 %) oder Berlin (+3,0 %), oder wie in München gleich geblieben.

In München lag die Höchstmiete für Büroflächen pro Quadratmeter 2020 wie im Vorjahr bei 39,50 Euro.
Anhaltender Zuzug und die starke Immobiliennachfrage am Kapitalmarkt machen Wohnraum in München knapp und teuer. Die Stadt München begegnet dem aktiv mit verstärkt gefördertem Wohnungsbau und mit beschleunigten Bauverfahren.

Die bis 2021 laufende, sechste Auflage von "Wohnen in München"  ist mit Fördermitteln von 870 Millionen Euro das größte kommunale Wohnungsbauprogramm in Deutschland. Es soll durchschnittlich 8.500 Wohnungen im Jahr schaffen. 2020 wurden rund 8.300 Wohnungen fertiggestellt. Dennoch verzeichnen Stadt und Region weiter steigende Mieten in allen Preislagen.

Stand: Juli 2021

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