Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine – www.muenchen.de/ukraine

Festivals des Outdoor-Sports und der internationalen Musik

Am kommenden Wochenende stehen in München das Outdoorsportfestival sowie das Ander Art-Festival an

20. September 2022

Sportvergnügen im Olympiapark

Auf dem gesamten Olympiagelände können Groß und Klein zahlreiche Outdoor-Sportarten kennenlernen oder gleich selbst ausprobieren. Das Referat für Bildung und Sport und die Olympiapark München GmbH laden zu dem kostenlosen Event ein.
Martin Hangen
Auf dem gesamten Olympiagelände können Groß und Klein zahlreiche Outdoor-Sportarten kennenlernen oder gleich selbst ausprobieren. Das Referat für Bildung und Sport und die Olympiapark München GmbH laden zu dem kostenlosen Event ein.

6. Münchner Outdoorsportfestival am Sonntag, 25. September, von 10 bis 18 Uhr: Bergsport, Wassersport, Trend- und Actionsport – einfach mal ausprobieren

Fliegenfischen am Olympiasee, Gleitschirmfliegen vom Olympiaberg oder Eisklettern auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz – das und 50 weitere Angebote können sportinteressierte Münchner*innen an diesem Sonntag wahrnehmen. Von 10 bis 18 Uhr lädt das Outdoorsportfestival zum Reinschnuppern und Mitmachen ein – und das bei freiem Eintritt.

Zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen präsentieren ein sportliches Mitmach-Programm im nahezu ganzen Olympiapark. Zu entdecken gibt es Sportarten wie Football, Bouldern, Golf, Tennis, Crossminton oder Teqball. Nicht zu vergessen die Festival-Klassiker wie der Hochseilgarten oder der Pumptrack. Neu dabei werden Skateboard und Fliegenfischen sein. Wer sich also gerne draußen bewegt und auf der Suche nach einer neuen sportlichen Leidenschaft ist, der ist hier auf jeden Fall richtig.

Auf dem Olympiasee kommen Wassermänner und Nixen auf ihre Kosten: Vom Kanu über Stand-Up Paddling bis zum Drachenboot stehen die Gerätschaften bereit, um die Geschicklichkeit auf dem Wasser zu testen. Auch auf der Halbinsel laden Kajak, Ruderboot oder Tretboot zum Ausprobieren ein. Außerdem kann man dort den Golfschläger schwingen oder Regenerationstraining und Funktionales Training mit dem Band betreiben. Wer bei diesem Workout mitmachen will, sollte sich bis 24. September anmelden. Tänzerisch geht‘s im Theatron zu, dort finden Dance Battles statt.

Auf dem Olympiaberg kann jede*r mal im Hochseilgarten prüfen, ob Höhenangst ein Thema ist, bei Crossminton, Roundnet oder Lacrosse die Bälle oder beim Disc Golf die Scheiben zum Fliegen bringen oder erste Versuche beim Gleitschirmfliegen starten.

Auf dem Dach der Kleinen Olympiahalle sind American Football, Flag Football, Ninja Warrior oder Parkour angesagt.

Am Hans-Jochen-Vogel-Platz (ehemals Coubertinplatz) geht so richtig der Bär ab: Ausprobieren kann man alles von Balance-Parcours und Breakdance – auch für Erwachsene – über Drachenfliegen, Eisklettern, Hängegleiten und Indoboards bis zu Qigong, Rollstuhltennis, Steinstoßen oder Teamski.

Entspannt zurücklehnen können sich Besucherin*innen schließlich noch beim Lacrosse Testspiel der Damen U21 Nationalmannschaft auf dem Aufwärmplatz.

Schon seit 2016 können sich die Veranstalter, das Referat für Bildung und Sport und die Olympiapark München GmbH, über den großen Erfolg des Outdoorsportfestivals freuen, bei dem die Besucher*innen mit viel Enthusiasmus, Mut und Neugier das Angebot im Olympiapark nutzen.

Detaillierte Informationen sind unter muenchner-sportfestivals.de zu finden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter:

Oberbürgermeister Dieter Reiter

„Ich freue mich, dass die Stadt im 50. Jubiläumsjahr der Olympischen Sommerspiele ’72 und nach den erfolgreichen European Championships wieder zum Outdoorsportfestival auf dem Olympiagelände einladen kann. Groß und Klein erwartet ein riesiges Outdoorsport-Angebot. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über Sportarten und Trends oder – noch besser – werden Sie selbst sportlich aktiv!“

Bühne frei für internationale Musik

Das Ander Art-Festival ist nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch Statement für eine weltoffene, liberale Stadtgesellschaft.
Stefan Hellweger
Das Ander Art-Festival ist nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch Statement für eine weltoffene, liberale Stadtgesellschaft.

Ander Art-Festival am Samstag, 24. September, von 12 bis 22 Uhr auf dem Odeonsplatz

Multikulturelles Crossover mit Wally Warning, orientalische Vintage-Klänge aus griechischer Bluesgitarre ergänzt um Gesang und Hammondorgel mit der Band Cherry Bandora oder gemeinsames Spontansingen mit dem Go Sing Choir – das sind einige der musikalischen Programmpunkte des Ander Art-Festivals, das diesen Samstag, 24. September, am Odeonsplatz stattfindet.

Von 12 bis 22 Uhr steigt zum 25. Mal das abwechslungsreiche internationale Musikprogramm bei freiem Eintritt und jedem Wetter. Los geht es auf der Bühne vor der Feldherrnhalle mit fettem Groove und feinen Arrangements des europäischen Bandprojekts Mububanda. Bis in die Nacht ertönen die musikalischen Klänge von international prämierten und angesagten Tubisten über kraftvollen spanischen Gesang bis zu Rap mit Trompete und Schlagzeug.

Immer wenn auf der Bühne der letzte Ton verklungen ist, spielt auf der anderen Seite des Platzes der Musikant*innen-Stammtisch auf. Gespielt wird, was die gerade anwesenden Musiker*innen an Repertoire dabeihaben – spontane Mitspieler*innen willkommen.

Offiziell eröffnet wird das Festival um 14.30 Uhr von Bürgermeisterin Katrin Habenschaden. Sie wird zum 25. Jubiläum des Ander Art-Festivals die Grußworte sprechen.

In diesem Jahr verfolgt das Kulturreferat bei Ander Art gemeinsam mit dem Kreativ-Kollektiv rehab republic e.V. das Ziel Zero Waste und sorgt für weniger CO2. Dafür hat die Stadt Recycling-Papier bedruckt, die Druckauflage reduziert, nutzt Ökostrom sowie verbrauchsarmes Bühnenlicht und stellt Mülltrennbehälter bereit. Besonders deutlich zeigt sich Zero Waste im gastronomischen Angebot: Die Community Kitchen bietet verpackungsfreie Speisen aus geretteten Lebensmitteln. Die Getränke kommen von lokalen Anbietern.

Die Stadt hat für das Ander Art-Festival bewusst den Platz vor der Feldherrnhalle gewählt: Zu Zeiten des NS-Regimes wurde er dazu benutzt, die Überhöhung des Deutschen und die Herabsetzung und Ausgrenzung des „Anderen“ zu demonstrieren. Das interkulturelle Festival fügt mit der positiven Sicht auf Vielfalt diesem geschichtsträchtigen Ort eine neue Bedeutung hinzu. In diesem Sinne veranstaltet das Kulturreferat in regelmäßiger Kooperation mit dem Migrationsbeirat und der Stelle für Interkulturelle Arbeit des Sozialreferats seit 1997 das Festival an diesem Ort.

Detaillierte Informationen zum Programm sind unter anderart-festival.de zu finden.

Die Stadt informiert

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 20. September 2022.