Statistik zu den Studierenden

140 000er-Marke geknackt – die Studierenden im Wintersemester 2021/22

02. Januar 2023

Neue Rekordzahl zu Beginn des Wintersemesters 2021/22

Das neue Wintersemester 2022/2023 ist in vollem Gange. Die Zahlen des vorangegangenen Wintersemesters 2021/22 stellten einen neuen Rekord auf. In München stieg die Anzahl der Studierenden wie bereits in den vorherigen Jahren weiter an und knackte im Wintersemester 2021/22 die 140 000er-Marke zum ersten Mal. 140 260 Studierende besuchten laut der endgültigen Ergebnisse des Bayerischen Landesamtes für Statistik die Vorlesungen der 21 öffentlichen und privaten Hochschulen in München. Dies ist ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester.
Seit dem Wintersemester 2011/12 wuchs die Münchner Studierendenschaft um mehr als ein Drittel (+34,8 Prozent bzw. +36 233).

Jedoch stieg die Zahl der weiblichen Studierenden im letzten Jahr geringfügiger an als die der männlichen Studierenden. Im Wintersemester 2021/22 waren 67 908 bzw. 48,4 Prozent aller Studierenden Frauen. Das sind nur 162 mehr als im Wintersemester 2020/21 (+0,2 Prozent), bei den Männern dagegen stieg die Zahl um 1 394 bzw. 2,0 Prozent an.
Knapp ein Viertel aller Studierenden (33 744) besaß eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Das entsprach einem Zuwachs von 3 255 bzw. 10,7 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2020/21.

51 005 bzw. 36,4 Prozent der Münchner Studierendenschaft besuchten die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Ein knappes Drittel davon (15 462 Menschen) studierte dort einen Studiengang aus dem Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und 12 625 eine Geisteswissenschaft (24,8 Prozent), gefolgt von 9 703 Studierenden mit einem Studiengang der Mathematik oder Naturwissenschaften (19,0 Prozent).

An der Technischen Universität (TU) mit 47 047 Studierenden hatten sich 24 322 für ein Studium der Ingenieurwissenschaften entschieden. Das ist etwas mehr als die Hälfte aller TU-Studierenden (51,7 Prozent). An zweiter Stelle folgte mit großem Abstand der Studienbereich Mathematik und Naturwissenschaften mit 7 739 Immatrikulierten. Auf dem dritten Rang ist der Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 6 846 Studierenden.

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften zählte 18 192 Studenten und Studentinnen, das sind 13,0 Prozent aller Studierenden in München. Mit erheblichem Abstand folgte der Standort der privaten Hochschule für Ökonomie & Management Essen (7 119 bzw. 5,1 Prozent), die Universität der Bundeswehr (3 973 bzw. 2,8 Prozent) und der Standort München der Hochschule Fresenius Idstein (2 501) mit 1,8 Prozent aller Münchner Studierenden.
Den höchsten prozentualen Zuwachs von 23,5 Prozent (134 Studierende) gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester konnte die Hochschule für Politik in München für sich verbuchen.

22 266 Studierende (15,9 Prozent) hatten sich zum ersten Mal in den Münchner Hochschulen eingeschrieben, das ist ein Plus von 0,3 Prozent (72) gegenüber dem Wintersemester 2020/21. Unter den Erstimmatrikulierten waren 10 755 Frauen (48,3 Prozent). 35,7 Prozent aller Erstimmatrikulierten waren nichtdeutsch (7 942), was einem Plus von 1 362 bzw. 20,7 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2020/21 entsprach.