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2. Boosterimpfung in Alten- und Pflegeeinrichtungen ratsam

Corona-Auffrischimpfung bietet guten Schutz gegen schwere Infektion

22. Juli 2022

2. Boosterimpfung in Alten- und Pflegeeinrichtungen ratsam

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek ermutigt Menschen im Alter über 70 Jahre, Bewohner*innen und Betreute in den Münchner Alten- und Pflegeinrichtungen sowie deren medizinische und pflegerische Betreuer*innen, sich für eine 2. Corona-Auffrischimpfung zu entscheiden. Diese 4. Impfung sollte gemäß der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) den Bewohner*innen frühestens 3 und den Beschäftigten frühestens 6 Monate nach der 3. Impfung – also der 1. Auffrischimpfung – verabreicht werden.

Das Gesundheitsreferat organisiert wie bisher schon auf Anfrage mobile Impfaktionen in Münchner Alten- und Pflegeeinrichtungen. Die Einrichtungen können per Mail an impfzentrum@muenchen.de Kontakt aufnehmen und sollten dabei Ansprechpartner*in, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und die voraussichtliche Zahl der Impfwilligen nennen.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Das Risiko einer Infektion ist derzeit angesichts der steigenden Zahl der Infektionen und der leicht übertragbaren Omikron-Variante besonders hoch. Unser Bestreben ist es, alle Bürger*innen, vor allem jene, die besonders durch eine Infektion gefährdet sind, vor einer schweren Corona-Infektion zu schützen. Die Wirksamkeit einer Impfung lässt mit der Zeit nach, eine Auffrischimpfung mit den bereits verfügbaren Impfstoffen ist wirksam und bietet einen guten Schutz gegen eine schwere Corona-Erkrankung. Es ist für alle Betroffenen, insbesonders Menschen im hohen Alter und Personen mit einer Immunschwächen, nicht ratsam, auf einen angepassten Impfstoff zu warten. Ein solcher wird voraussichtlich frühestens im September verfügbar sein. Auch die Mitarbeiter*innen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen möchte ich ermuntern, sich mit einer 2. Auffrischungsimpfung zu schützen: Sie kümmern sich Tag für Tag um Menschen, die eine besonders intensive Zuwendung und Pflege benötigen. Gerade in den Bereichen, in denen es kaum möglich ist, körperlichen Abstand zu halten, sind Corona-Schutzimpfungen für alle Beteiligten die beste Prävention.“


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