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In letzter Minute zum Wunschberuf

Auf der Job- und Ausbildungsmesse „Last Minit“ können Jugendliche, die bisher keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden haben, noch fündig werden

06. September 2022

Am 10. September: Job- und Ausbildungsmesse „Last Minit“

Job- und Ausbildungsmesse Last Minit
Fertig mit der Schule und noch keinen Ausbildungsplatz?
Bei der Job- und Ausbildungsmesse „Last Minit“ am Samstag, 10. September, können Jugendliche kurzfristig noch fündig werden. Rund 40 Betriebe präsentieren auf der Messe im Stadtteilzentrum Hasenbergl-Nordhaide der Münchner Volkshochschule im Kulturzentrum 2411 ihre Ausbildungsangebote. Wer einen passenden Praktikums- oder Ausbildungsplatz gefunden hat, kann sich gleich vor Ort bewerben.

Rund 40 Betriebe präsentieren am Samstag ihr Angebot an Ausbildungsplätzen

Jugendliche, die nach dem Schulabschluss noch keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden haben, können am kommenden Samstag, 10. September, noch in letzter Minute fündig werden. Im Stadtteilzentrum Hasenbergl-Nordhaide der Münchner Volkshochschule im Kulturzentrum 2411, Blodigstraße 4, stellen bei der Job- und Ausbildungsmesse „Last Minit“ rund 40 Betriebe, die noch auf der Suche nach Auszubildenden sind, ihre Stellenangebote vor. „Das sind so viele wie noch nie“, freut sich Organisator Cengiz Onur vom städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft. Mit dabei sind Betriebe von der Bäckerei über den Lebensmitteleinzelhandel und die Gastronomie bis zu Metalltechnik- und Telekommunikations-Unternehmen. Auch Innungen präsentieren sich auf der Messe.

Nachdem die Veranstaltung wegen der Corona-Beschränkungen in den vergangenen Jahren nur online bzw. als Hybrid-Veranstaltung stattfinden konnte, können sich interessierte Jugendliche und Ausbilder heuer im Kulturzentrum 2411 wieder persönlich beschnuppern, im direkten Gespräch Informationen über den Wunschberuf austauschen und Jugendliche sich auch gleich bei den Betrieben um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz bewerben.

Das ist auch das erklärte Ziel der Messe, die in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet: Sie will Jugendliche und Ausbildungsbetriebe direkt zusammenbringen und so eine Win-Win-Situation für beide Seiten schaffen. Denn die rückläufige Zahl an Schulabgänger*innen macht es für viele Betriebe immer schwieriger, Fachkräfte zu finden. Die Last-Minute-Partnerbörse zum Start des Ausbildungsjahres soll da Abhilfe schaffen. Veranstaltet wird die Messe vom städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft zusammen mit der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern.

Nähere Informationen gibt es unter www.muenchen.de/mbq.

Hilfe beim Start ins Arbeitsleben

Beratungsstelle ÜSA der MVHS
MVHS/Loredana LaRocca
Unterstützung beim Start ins Berufsleben finden junge Menschen bei der Beratungsstelle ÜSA der MVHS.

Der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben ist ein entscheidender Schritt im Leben. Unterstützung bietet jungen Menschen dabei auch die Münchner Volkshochschule (MVHS). Mit der Beratungsstelle ÜSA Übergang – Schule – Arbeitswelt unterstützt sie Jugendliche und junge Erwachsene seit mehr als 30 Jahren mit Information, Beratung und Begleitung bei fehlender Perspektive nach der Schule bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche und bei sonstigen Hindernissen auf dem Weg ins Berufsleben.

Das Angebot reicht von der Berufsorientierung mit Hilfe von VR-Brillen über Einzelbewerbungstrainings und berufsbezogene Coachings bis zur Vermittlung in Qualifizierungsmaßnahmen.

Die Beratungsstelle ÜSA, Orleansstraße 34, ist erreichbar von Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag, 13 bis 15 Uhr telefonisch unter der Nummer 089/ 48006-6834 und per Mail an uesa-beratung@mvhs.de. Die Beratung ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Angebot der Beratungsstelle findet man unter www.mvhs.de/uesa.

Vielfältiges Aufgabenspektrum mit Sinn

Oberbürgermeister Dieter Reiter
„Wir brauchen motivierte Nachwuchskräfte, die unsere Stadt auch in Zukunft am Laufen halten. Ich freue mich über jede und jeden Einzelnen. Auf alle, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, wartet ein sicherer Arbeitsplatz. " - Oberbürgermeister Dieter Reiter

Die Stadt bietet 38 verschiedene Ausbildungen und Studiengänge an

Mit mehr als 43.000 Beschäftigten ist die Münchner Stadtverwaltung die größte kommunale Arbeitgeberin in Deutschland. Das zeigt sich auch bei den Zahlen zum Start des neuen Ausbildungsjahres: 723 junge Menschen haben am 1. September eine der 27 möglichen Ausbildungen oder der elf Dualen Studiengänge begonnen, die die Stadt anbietet. Allein 321 von ihnen haben sich für eine Ausbildung in einem Erziehungsberuf entschieden, wo sie dringend benötigt werden.

Die Bandbreite der Ausbildungen und Studiengänge ist dank der vielfältigen Aufgaben der Stadt aber sehr groß. Neben klassischen Verwaltungsberufen bildet die Stadt in verschiedenen Ingenieur-Disziplinen aus, aber auch Fachkräfte für Abwasser- oder Veranstaltungstechnik, Gärtner*innen, Landwirt*innen und Notfallsanitäter*innen sind gefragt.

Die neuen Nachwuchskräfte hätten sich für eine Arbeitgeberin entschieden, die neben Sicherheit auch sonst viel zu bieten habe, betont Andreas Mikisch, der als Personal- und Organisationsreferent die städtische Ausbildung verantwortet. „Die Leistungen des öffentlichen Dienstes werden den ganzen Tag in Anspruch genommen, auch wenn sie nicht immer gesehen werden. Jeder junge Mensch, der sich für die Stadt entscheidet, ist ein großer Gewinn für beide Seiten. Denn wir bieten Arbeit mit Sinn, die einen Wert für die Gesellschaft hat“, sagt Mikisch. 

Infos zu Ausbildung und Studium, Jobs und Karriere bei der Stadt München gibt es unter muenchen-unser-kindl.de.

Die Stadt informiert

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 6. September 2022.